Schulung für Standaufsichten beim PSV

Auch beim Polizeischützenverein Grimmen muss der ordnungsgemäße und sichere Schießbetrieb durch verantwortliche Aufsichtspersonen gewährleistet werden. Um dies zu erreichen führt der PSV jährlich eine Informationsveranstaltung für seine zertifizierten Standaufsichten durch. Da der Schießbetrieb der verschiedenen Disziplinen nur stattfinden darf, wenn eine ausreichende Anzahl von Standaufsichten anwesend ist hat der PSV dementsprechend viele anerkannte Ausgebildete.

25 Schützenschwestern und Schützenbrüder folgten der Einladung des Vorstandes um ihre Kenntnisse aufzufrischen und Erfahrungen auszutauschen.
Schützenbruder Johannes Lass erläuterte die wichtigen Regeln des Waffengesetzes und dessen Verordnung. Schwerpunkte dieses Nachmittages waren Themen wie Schießstätten, Schießen durch Minderjährige auf Schießstätten, Haftpflicht- und Unfallversicherung für den Schießbetrieb, unzulässige und zulässige Schießübungen im Schießsport. Des Weiteren verwies er nochmals auf weitere wichtige Aufgaben der Standaufsichten. Dazu zählen die ständige Beaufsichtigung der Schützen und deren ordnungsgemäßes Verhalten, die Kontrolle des sicheren Transportes und der Umgang mit der Schusswaffe.
Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung ging es an die frische Luft. In Gruppen aufgeteilt erfolgten Erklärungen zu den Kugel- und Schrotschießständen. Viele Fragen zu der elektronischen Abrufanlage auf dem Jagdparcours sowie auf dem Skeet- und Trapstand konnten beantwortet werden. Das so genannte Rangemaster System beinhaltet unter anderem, Fernsteuerungen für olympische und jagdliche Disziplinen. Damit richtig umzugehen ist eine von vielen Voraussetzungen an eine Standaufsicht beim PSV.
Und einen weiteren wichtigen Punkt hob Schützenbruder Lass zum Ende der Zusammenkunft hervor. Die Bereitschaft der Mitglieder, den Dienst einer Standaufsicht oder eines Schiessleiters zu leisten, lässt sehr zu wünschen übrig. Jeder sollte „in sich gehen“ um zu prüfen wann er sich einbringen könnte. Konsequenz einer unverbesserlichen Situation wäre eine negative Änderung der Öffnungszeiten. Letztendlich konnte mit einigen Anwesenden doch noch Termine der nahen Zukunft vereinbart werden.

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