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Skatpokal des PSV Grimmen 2017

32 Skatspieler trafen sich zum alljährlichen Pokal des PSV Grimmen. Unter ihnen waren 11 Starter die Mitglied des Schützenvereins sind.
Die Organisatoren um Schützenbruder Holger und Björn Wodzich haben sich mit der Vorbereitung wieder viel Mühe gegeben. Der Tisch mit den gesponserten Sachpreisen war jedenfalls viele Meter lang. Und auch die Wertigkeit einzelner übertraf das Startgeld um das 10fache.
Die Organisatoren des PSV wählten das Skatgericht aus drei Anwesenden und machten auf bestimmte Regeln des Spielens aufmerksam. Die Anzahl von 32 Spielern zu Grunde gelegt, wurde bestimmt, dass die Jagd nach Punkten an „vierer“ Tischen in 28 Spielen erfolgen soll. Jeder zog also ein Los mit einer Tisch- und einer Platz-Nummer. Als alle ihre Stühle gefunden hatten konnte es losgehen.

In der ersten Runde wurde noch ziemlich zaghaft gereizt, aber immerhin eine Differenz von 918 Punkten erreicht. Im Gegensatz hierzu gab es in der Zweiten, entweder bessere Karten, mehr Konzentration, höhere Risikobereitschaft oder mehr Glück. Jedenfalls konnten sich die Spieler, im Schnitt, über eine Steigerung freuen. Danach verliefen auch die letzten 28 Spiele weiterhin problemlos. Alle hielten sich an die Regeln so brauchte das Skatgericht nicht eingreifen. Nach 6 Stunden konnten die Platzierungen aller Spieler bekanntgegeben werden.

Der Sieger, Andre` Jung, verlor nie wenn er um den sogenannten Skat gereizt hatte und dann als Solist spielte. (Dies gelang zwar auch einigen anderen, die hatten aber nicht so „gute Karten“). Also konnte er sich als Erster nicht nur aus den Sachpreisen das Richtige aussuchen, sondern erhielt vom Vorjahressieger Björn Wodzich auch den Wanderpokal des Turniers. Schützenbruder Jörg Tiegs landete mit 489 weniger Punkten auf Platz zwei. Ihm folgte, mit nur 4 Punkten Abstand, der vieljährige Gastspieler, Winnie Weiß. Die Punktabstände blieben bei den folgenden Platzierungen im einstelligen oder zweistelligen Bereich. Aber Sachpreise waren reichlich vorhanden und auch der letzte konnte sich freuen und erhielt außerdem ein Kartenspiel, „zum Üben“.
Zum Ende des Tages wurde, den noch Anwesenden, der 29.12. 2018 als nächster Turniertermin bekanntgegeben und allen ein guter Rutsch ins Jahr 2018 gewünscht.

Platzierungen (PDF)

Pokalwettkämpfe 2018 mit neuer Rekordzahl

Der jährliche Pokalwettkampf des PSV Grimmen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dieses Jahr konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Drei neue Vereine wurden begrüßt. Insgesamt schicken 14 Vereine ihre Schützen ins Rennen. Dabei waren nicht nur Vereine aus dem Kreisschützenbund Vorpommern-Rügen, sondern auch Vereine aus anderen Kreisschützenbünden vertreten. Zu nennen wären hier die Demminer Schützengilde, der Neubukower SV, der SV Burg Stargard, der SV Weltzin und der SSV Kritzmow,

Am 18.11.2017 konnten 109 Starts verzeichnet werden, wobei sich die Starts von Kindern und Erwachsenen die Waage hielten. Im Dezember waren es 124 Starts (56 Kinder, 68 Erwachsene), so dass das Teilnehmerfeld über drei Tage (Freitag bis Sonntag) verteilt werden musste.
Für die 14 Teilnehmer des PSV Grimmen schlugen 19 Starts zu Buche.

Die Wettkämpfe liefen ohne größere Schwierigkeiten ab. Leider war ein Munitionsklemmer, eine defekte Waffe und eine nicht ganz einwandfrei funktionierende Seilzuganlage zu beklagen.

Die Stimmung unter den Schützen war gut. Die Zusammenkunft wurde genutzt um Neuigkeiten und Techniktipps auszutauschen. Auch die Ergebnisse ließen nicht zu wünschen übrig. Wurde in der Disziplin Luftgewehr Auflage im Wettkampf im November noch an der Höchstringzahl von 300 gekratzt, so fiel sie im Dezember. Kolja Hryniw von der Nieparser Schützengesellschaft setzte alle 30 Schuss zielsicher in die 10.

Im Januar steht der Abschlusswettkampf an. Voraussetzung für den Einzug in die Wertung ist die Teilnahme an mindestens zwei Wettkämpfen. Wer bei allen drei Wettkämpfen gestartet ist, kann sich freuen, dass sein schlechtestes Ergebnis gestrichen wird.
Die Siegerehrung erfolgt in der Einzelwertung nach den entsprechenden Altersklassen in den jeweiligen Disziplinen und in der Pokalwertung nach zusammengefassten Altersklassen. Insgesamt warten 36 Pokale auf neue Besitzer.

Text und Foto Anja Wetzel

Weihnachtspokal mit Luftgewehr und Luftpistole 2017

Zu der 27. Auflage des diesjährigen Weihnachtspokals reisten 31 Kinder und Jugendliche aus 6 Vereinen nach Grimmen. Erfreulicher Weise starteten für den gastgebenden PSV 4 Jungen und 5 Mädchen in der Klasse Schüler A Luftgewehr und ein Schüler mit der Luftpistole. Eine gute Steigerung gegenüber den letzten Jahren. Leider konnte mit dieser Aufstellung nicht in der Mannschaftswertung eingegriffen werden. Dazu fehlte ein Jugendlicher.
Einer guten Tradition folgend gab es für alle angereisten Schützen eine Nikolausüberraschung. Diesmal zum Basteln, naschen und spielen. Darüber freuten sich die Kids dann augenscheinlich.
Wenig später galt es jedoch, hochkonzentriert, eine möglichst gute Leistung abzuliefern. Ab dem Startkommando waren sie wie ausgewechselt und landeten zügig einen präzisen Treffer nach dem anderen. Gegen 13:00 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Die 15 Podiumsplatzierten in 6 Wertungsklassen erhielten, vom Goldschmiedemeister Henry Zimmerling gestiftete, Pokale. Für jeden Teilnehmer gab es eine Urkunde mit der erreichten Ringzahl.
Zum Ende des Wettkampftages sprach Sportleiter Gerhard Krüger noch ein paar abschließende Worte zu den Schützen und Schützinnen. Er wünschte ihnen, den Betreuern, Trainern und Angehörigen eine besinnliche Weihnacht und allen ein baldiges, gesundes Wiedersehen auf der Luftgewehranlage des Polizeischützenverein oder bei anderen überregionalen Veranstaltungen im Schießsport.

ERGEBNISSE Einzelwertung (PDF)

ERGEBNISSE Mannschaft (PDF)

Herbstfest 2017 und Auswertung der Vereinsmeisterschaft

Samstag den 25.11.2017

Gegen 16:00 Uhr kamen 26 Schützenbrüder und Schützenschwestern zusammen um gemeinsam die Vereinsmeisterschaft auszuwerten und das Herbstfest zu feiern. Die diesjährige Veranstaltung wurde mit einem Böllerschuss aus der Vereinskanone eröffnet.

 Der Nachbau eines historischen  Schiffsgeschützes hat bis zu diesem Tag einen langen Weg hinter sich. Gestiftet wurde es vom Schützenbruder Ulrich Dahms aus Berlin. Die Bereitschaft hierzu war schon einige Jahre bekannt, bis der Beschluss des Vorstandes, die Kanone in das Inventar aufzunehmen, endgültig war. Immerhin, es ging um eine Kanone im stolzen Kaliber von 64 mm und nicht um eine Kurz- oder Langwaffe für den Verein. Die Suche nach einer kostengünstigen Transportmöglichkeit von Berlin nach Grimmen nahm wiederum einige Zeit in Anspruch. Dann stand das Geschütz lange auf dem Flur der Mehrzweckhalle herum, bis sich Schützenbruder Gunther Grimmberger dazu bereit erklärte, die stark verwitterte Lafette der Kanone aufzuarbeiten bzw. weitgehend zu erneuern (das Gerät war in seiner Heimat Berlin leider lange Zeit der Witterung ausgesetzt gewesen, was man allen Teilen anmerkte). Für die Lafette wurden extra Eichenbohlen in 6 cm Stärke von einer lokalen Tischlerei besorgt und die Beschläge teils wieder verwendet und teils neue Beschläge nach historischem Vorbild angefertigt. Auch das Rohr musste komplett überarbeitet werden, bis es den aktuellen sicherheitstechnischen Erfordernissen entsprach.

Es wurde unter anderem mit Perkussionszündung ausgerüstet. Diese Überarbeitung übernahm eine Fachfirma, die Kosten dafür wurden von der Firma Waffenservice Paul in Reinberg gesponsert. Die gesponserten Gesamtkosten (Lafette und Rohr) für das Geschütz beliefen sich auf rund 1000 Euro. Es entstand ein optisches Schmuckstück. Nun stellte sich sogleich die Frage, warum nur Deko? Schützenbruder Gunther Grimmberger, der im Besitz eines Schwarzpulver- und Böllerscheines ist, informierte sich mit Hilfe verschiedener Medien über eine gültige Beschussbescheinigung. So gingen wieder einige Monate ins Land. Als ein geschäftlicher Termin, eines Schützenbruders in der Nähe von Suhl und die Kapazitäten des Staatlichen Beschussamtes dort eine Übereinstimmung ergaben, konnte nun die letzte Hürde überwunden werden und das Rohr bekam den Böllerbeschuss. Der PSV Grimmen ist nun im Besitz einer Kanone, mit der man zu gegebenen Anlass und bestimmten Traditionsveranstaltungen feuern darf. Unter den Mitgliedern, die sich besonders für diese Sache engagierten wurde als Name „Claudia von der Waldschenke“ ausgewählt. Claudia durfte sich dann erstmals am 25.11.2017 lautstark zu Wort melden (siehe Bild) und verwandelte anlässlich ihrer Namenstaufe anstandslos beim ersten Versuch 100 g Böllerpulver in Lärm, Rauch und einen ansehnlichen Feuerstrahl – der zünftige Abschluss einer langen Geschichte.

Das Treffen begann also nach dem Böllerschuss. Sportleiter Gerhard Krüger machte einige Ausführungen zu den Ergebnisprotokollen. Davor lobte er namentlich einige Schützenbrüder und Schützenschwestern, die sich mit ihrer Einsatzbereitschaft bei der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Vereinsmeisterschaft besonders verdient gemacht haben. Mit 141 Starts war die Beteiligung im Rahmen der vergangenen Jahre. Um nicht den ganzen Abend die Platzierungen zu verlesen beschränkte sich Schützenbruder Krüger auf die Bekanntgabe der Vereinsmeister. Die davon Anwesenden konnten unter Applaus ihre Meisternadeln entgegen nehmen. Zu bemerken wäre in diesem Zusammenhang, dass es den Titel „Vereinsmeister“ nur ab 5 Starter in einer Disziplin und Altersklasse gibt, ansonsten ist der Sieger eben „Vereinsbester“. Natürlich konnten alle anderen Einsichten in das Ergebnisprotokoll nehmen, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde. Anschließend wurde das Buffet eröffnet, es gab lecker Nudelsalat, Reitersuppe und Würstchen. Dazu trank man das eine oder andere Bierchen und hier und da einen „Kurzen“. Natürlich wurde an den Tischen, wie immer, so manche Geschichte über Erfolg oder Misserfolg bei der Durchführung der Meisterschaft zum Besten gegeben. Es wurde viel gelacht, aber auch konstruktive Gespräche, über noch kommende Wettkämpfe, ihrer Vorbereitung und Teilnahme wurden geführt. Gegen 19:00 Uhr machten sich dann die Meisten auf den Heimweg.

Nachruf für Josef – Hermann Schermann

Wir trauern um unseren langjährigen Schützenbruder und Ehrenmitglied, der am 29.10.2017 im Alter von 83 Jahren von uns gegangen ist.

Josef- Hermann Schermann, genannt „Juppi“, war seit Januar 1991 Vereinsmitglied des Polizeischützenverein Grimmen.

Unter seiner Führung wurde 1992, in Zusammenarbeit mit Kurt Baldrusch, maßgeblich an dem Kugelfang und den Blenden der 50 Meter Bahn gearbeitet.

Besonderen Wert legte er auf die Traditionspflege des Schützenbrauchtums. In all den Jahren des Bestehens unseres Vereines war er bei fast jedem Schützenfest entweder als Fahnenträger oder –Begleiter dabei. Auch der enge Kontakt zu befreundeten Schützenvereinen und besonders dem Partnerverein in Scharmbeck lagen ihm bis zu Letzt sehr am Herzen.

Mit ihm verlieren wir ein sehr aktives Mitglied, der immer wieder seine ganze Kraft in die Entwicklung unserer Vereinsarbeit und den Aufbau des Schießstandes gesteckt hatte.

Wir wünschen seiner Familie in den schweren Stunden ganz viel Kraft

Erstes Wochenende Pokalwettkämpfe des PSV Grimmen Luftdruck 2018

Hallo zusammen,

vielen Dank für die rege Teilnahme am 1. Pokalwettkampf. Der Wettkampf lief recht entspannt und bis auf die fehlende Unterlage am Stand 10 auch ohne Komplikationen ab. Wir werden da bis zum nächsten Wettkampf Abhilfe schaffen.

Anbei das Protokoll zum Wettkampf.

Da es doch ein langer Tag für Aufsichten, Betreuer und Schützen war, wollen wir versuchen die nächsten Wettkampf auf Samstag und Sonntag zu verteilen. Hierzu wollen wir eure Bereitschaft bzw. die eurer Schützen abklopfen. Unter Bemerkungen auf dem Anmeldungsformular könntet ihr das ja vermerken.

Wie wir die Siegerehrung im Januar erfolgen lassen, wissen wir aber auch noch nicht.

Wir wünschen einen schönen Sonntag.

Anja und Hans-Georg Wetzel

Protokoll: 1. WK Pokal des PSV Grimmen_2018

Schützenfest 2017


Am 16.9.2017 fand unser 28. Schützenfest statt. Eröffnet wurde das Schützenfest vom Präsidenten Marco Jahns. Er begrüßte alle anwesenden Schützenbrüder und Gäste. Gleich danach lud das amtierende Königpaar zum Frühstück ein. Es war reichlich aufgetischt und schmeckte Allen. Ab 11:30 Uhr begann das Bogenschießen für Jedermann und die Adler wurden durch Schützenbrüder aufgebaut. Der erste Höhepunkt war das Schießen auf die Ehrenscheibe. Hierbei wird ein beliebiger Punkt auf der Scheibe durch das Königspaar markiert, ohne dass dies ein Anderer weiß. Es ist also auch viel Zufall dabei, wer dem Punkt am dichtesten kommt. Glücklicher Sieger war dieses Jahr Siegfried Pahl

Gestiftet wurde die Ehrenscheibe vom Königspaar Anja und Dirk Schliephake. Um 14:00 Uhr begann das Königsschießen. Eröffnet wurde es durch den amtierenden Schützenkönig. Da in den letzten Jahren das Königschiessen ziemlich lange dauerte wurde diesmal eine neue Variante ausprobiert. Martin Görs hat neue Verbindungstücke aus Aluminium gefertigt und verschraubt. Und gleich mit dem ersten Schuss fiel das erste Teil. Das ging auch mit den nächsten Schüssen gut weiter. Ein Schuss ein Teil fällt. Alle Teile wurde dieses Jahr schnell abgeschossen. Den letzten Schuss an diesem Tag machte Marco Jahns. Der Rumpf fiel und er wurde damit neuer Schützenkönig. Aber damit konnten die anwesenden Schützenbrüder und Gäste nicht zum gemütlichen Teil übergehen. Zwei Tage zu früh kam ein LKW mit 27 Paletten Wurfscheiben. Nach kurzer Abstimmung und mit Hilfe durch das Unternehmen (Christian Müller – Müller Bau) wurden gemeinsam die Paletten abgeladen und verstaut. Gegen 18:30 Uhr wurden die neuen Könige proklamiert, 23 Schützenbrüder und Gäste nahmen diesmal daran teil. Schützenkönig ist Marco Jahns und Kinderschützenkönig wurde Connor Ian Thürke.

Die Jugendlichen haben dieses Jahr keinen neuen Jugendkönig geschossen, da sie zu einem Wettkampf in Heiligendamm waren. Ebenso gab es bei den Frauen keine neue Schützenkönigin. Die Vorbereitung des Schützenfestes nimmt viel Zeit in Anspruch. Die allermeisten Schützenbrüder gehen am Tage arbeiten und machen dies in ihrer Freizeit. Deshalb ist es schade, dass die Beteiligung dieses Jahr so gering war. Der Vorstand wird auf den nächsten Sitzungen besprechen, was geändert werden muss und wie es in Zukunft mit der Tradition weiter geht. Schützenbrüder die helfen möchten sind willkommen. Wir möchten praktikable Lösungen, um mehr Schützenbrüder für das Schützenfest zu begeistern.

i.A. 2. Vizepräsident – Uwe Appelfelder

Arbeitseinsatz an den Hochblenden der 100 Meter Bahn

Nachdem im vergangenen Jahr die Hochblenden der 50 Meter Bahn mit speziellen Splitterschutzmatten verkleidet wurden folgte in diesem Jahr die 100 Meter Bahn. Diese besondere Maßnahme wurde auch möglich weil das Innenministerium und der oberste Jagdbeirat finanzielle Mittel hierfür, aus der jährlichen Abgabe der Jäger an die Untere Jagdbehörde, bereitstellte. Damit wiederum wurde der Kauf der speziellen Matten realisiert. In fast allen Bundesländern muss im Staatsforst mittlerweile bleifrei geschossen werden. In einigen ist bleihaltige Büchsenmunition vollständig verboten. Dies setzt einen Schießnachweis voraus. Wo also können der Weidmann oder die Weidfrau die Treffpunktlage ihrer Waffe für den nächsten jagdlichen Einsatz kontrollieren? In Grimmen ist dies nun auf den 50 und den 100 Meter Bahnen möglich. Das Rückprallverhalten und insbesondere die Rückprallweiten bleifreier Alternativgeschosse erforderten den Umbau der Anlagen des PSV.

Während eines gut vorbereiteten Arbeitseinsatzes konnten die 4 Hochblenden aller sechs Bahnen verkleidet werden. Hier war perfektes Zusammenspiel der 12 Schützenbrüder gefragt. Die Seilzuganlagen wurden mit Hilfe von Rüstböcken und Rüstbelegen überbaut, so konnten die Arbeiten unbehindert und zügig voranschreiten.

Die Befürchtung nicht alles rechtzeitig fertig zu bekommen war unbegründet. Das lag aber auch daran, dass bereits am Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr durch 7 freiwillige die erste Blende fast vollständig verkleidet wurde.

Weil fast alle Anwesenden des Einsatzes auch im vergangenen Jahr dabei waren gingen die Arbeiten zügig voran. Schon nach 4 Stunden, also um 12:00 Uhr wurde die Maßnahme beendet und die 100- Meter Bahn konnte für den Schießbetrieb freigegeben werden.

Inzwischen ist die Abnahme durch den Schießstandsachverständigen des Landesschützenbundes Norbert Siegel erfolgt. Der Polizeischützenverein ist somit einer der ersten Schießstände in Mecklenburg- Vorpommern auf dem, nach den Umbauarbeiten, das Kugelschießen mit bleifreier Munition zugelassen ist.

Schulung für Standaufsichten beim PSV

Auch beim Polizeischützenverein Grimmen muss der ordnungsgemäße und sichere Schießbetrieb durch verantwortliche Aufsichtspersonen gewährleistet werden. Um dies zu erreichen führt der PSV jährlich eine Informationsveranstaltung für seine zertifizierten Standaufsichten durch. Da der Schießbetrieb der verschiedenen Disziplinen nur stattfinden darf, wenn eine ausreichende Anzahl von Standaufsichten anwesend ist hat der PSV dementsprechend viele anerkannte Ausgebildete.

25 Schützenschwestern und Schützenbrüder folgten der Einladung des Vorstandes um ihre Kenntnisse aufzufrischen und Erfahrungen auszutauschen.
Schützenbruder Johannes Lass erläuterte die wichtigen Regeln des Waffengesetzes und dessen Verordnung. Schwerpunkte dieses Nachmittages waren Themen wie Schießstätten, Schießen durch Minderjährige auf Schießstätten, Haftpflicht- und Unfallversicherung für den Schießbetrieb, unzulässige und zulässige Schießübungen im Schießsport. Des Weiteren verwies er nochmals auf weitere wichtige Aufgaben der Standaufsichten. Dazu zählen die ständige Beaufsichtigung der Schützen und deren ordnungsgemäßes Verhalten, die Kontrolle des sicheren Transportes und der Umgang mit der Schusswaffe.
Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung ging es an die frische Luft. In Gruppen aufgeteilt erfolgten Erklärungen zu den Kugel- und Schrotschießständen. Viele Fragen zu der elektronischen Abrufanlage auf dem Jagdparcours sowie auf dem Skeet- und Trapstand konnten beantwortet werden. Das so genannte Rangemaster System beinhaltet unter anderem, Fernsteuerungen für olympische und jagdliche Disziplinen. Damit richtig umzugehen ist eine von vielen Voraussetzungen an eine Standaufsicht beim PSV.
Und einen weiteren wichtigen Punkt hob Schützenbruder Lass zum Ende der Zusammenkunft hervor. Die Bereitschaft der Mitglieder, den Dienst einer Standaufsicht oder eines Schiessleiters zu leisten, lässt sehr zu wünschen übrig. Jeder sollte „in sich gehen“ um zu prüfen wann er sich einbringen könnte. Konsequenz einer unverbesserlichen Situation wäre eine negative Änderung der Öffnungszeiten. Letztendlich konnte mit einigen Anwesenden doch noch Termine der nahen Zukunft vereinbart werden.