Archiv der Kategorie: Kugel

Groß- (Wett-) Kampf- Tag beim PSV 2019

Der Große Preis des PSV (Ergebnisse PDF)
die Landesmeisterschaft MV 1.58, sowie 1.35 und
die Kreismeisterschaft Disziplinen Liste B MV

Am Samstag den 08.06.2019 wurden die Landesmeisterschaften Mecklenburg-Vorpommen für das Ordonannzschießen durchgeführt. Als die Starter der ersten Rotte gegen 09:00 Uhr ihre Schützenstände betraten waren auf dem Trap- Stand schon drei Rotten fertig. Denn an diesem Wochenende fand auch der 26ste Große Preis des PSV Grimmen statt. Die „Trapatonis“ begannen schon so früh weil ihr Wettkampfpensum 200 Wurfscheiben beträgt und über zwei Tage läuft.

02 Landesmeisterschaft 2019_06_08 Ordonannz 1.58

Für die Ordonannzschützen standen, laut Regelwerk, 20 Schuss liegend und 20 Schuss stehend auf dem Programm. Hierfür hat der PSV 6 Seilzuganlagen für die Distanz 100m zur Verfügung. Nach drei Durchgängen, in drei Stunden, hatten die 18 Teilnehmer ihre Platzierungen ausgefochten. So konnte der „Vizepräsident für Sport“ Erhard Vick um die Mittagszeit die Siegerehrung durchführen.

Landesmeisterschaft 2019_06_08 Ordonannz 1.58

Einige Teilnehmer der Landesmeisterschaft traten den Rückweg an, andere bereiteten sich auf die, ebenfalls an diesem Tag stattfindende, Kreismeisterschaft der Disziplinen der „Liste B“ des Deutschen Schützenbundes vor. Vorwiegend kamen hier Halbautomaten zum Einsatz. Diese gab es mit und ohne optische Visierung in Groß- und Kleinkaliber. Aber auch Repetiergewehre wurden benutzt, hauptsächlich Unterhebel- Repetierer, wiederum im Groß- und Kleinkaliber. Geschossen wurde auf Ziele in 100 und 50 Meter Entfernung. Dieses große Repertoire an verschiedenen Möglichkeiten den Schießsport zu gestalten resultiert aus eine Formulierung der Sportordung.

Kreismeisterschaft 2019 V-R 1.49 A

So heißt es hier „Aus historisch gewachsenen Disziplinen und aufgrund der Autonomie der Landesschützenverbände, ist es durchaus möglich und wegen der Identifikation des Schützen mit dem jeweiligen Landesschützenverband nicht unerwünscht, dass die Landesschützenverbände zur Sportordnung des Deutschen Schützenbundes e.V. abweichende Disziplinen austragen.“ Somit bestehen vielerlei Möglichkeiten sich auszuprobieren und die richtige persönliche Disziplin zu finden. Hiervon machten die Schützen regen Gebrauch, so gab es zu der diesjährigen Kreismeisterschaft 29 Starts, darunter einige Mehrfachstarts.

Mannschaft SG Sehlen vlnr. Kozack, Krüger, Zink für die Regl.Nr. 1.48 A Kreismeisterschaft 2019

Auch hier wurde die Siegerehrung gleich im Anschluss an die Auswertung durchgeführt. Torsten Zink, Kreissportleiter des KSB Vorpommern-Rügen und Teilnehmer am Wettkampf, übereichte Urkunden und Medaillen an die Gewinner.
Schlussendlich wurden gegen Ende des Nachmittages nochmals die Distanzen von 50 auf 100 Meter umgestellt. Denn auch in der Disziplin 1.35 sollte eine Landesmeisterschaft durchgeführt werden. Hierbei traten 6 Schützen mit KK- Gewehren, einer Dioptervisierung, frei stehend und auf einer Distanz von 100 Metern gegeneinander an. Nun gut, nur fast gegeneinander, denn vier von ihnen starteten in ihrer Altersklasse einzeln. Trotzdem War der Sportgeist förmlich zu spüren. Auch wenn nicht alle mit ihren Ergebnissen zufrieden waren gab es bei der Ehrung schallenden Applaus und frohe Gesichter. Mit dem Vorhaben sich nächstes Jahr noch besser vorzubereiten verabschiedeten sich alle und es kehrte wieder Ruhe ein auf dem Gelände des PSV Grimmen.

Die Ruhe währte aber nur bis zum Sonntag denn dann wurde der Große Preis des PSV weitergeführt. Eine Ausnahmegenehmigung des S.T.A.L.U. ermöglicht es jedes Jahr diesen traditionsreichen, internationalen Wurfscheibenwettkampf durchzuführen. Anders als an zwei Tagen ist es nicht möglich dieses 200- Tauben- Match zu gestalten. Am Samstag werden 125 und am Sonntag 75 Wurfscheiben von jedem Starter beschossen. Diese Anzahl stellt schon besondere Anforderungen an die Teilnehmer. Herausragende Einzelleistungen konnte der Landesreferent für Wurfscheibe, Mike Stöcker, an diesem Wochenende nicht verzeichnen. Aber konstante, gleichbleibend, gute Leistungen sind genau so viel wert.

Sieger Marco Hollburg Großer Preis des PSV 2019

Marco Hollburg vom SC Diana Berlin konnte dies an diesem Wochenende am effektivsten umsetzen. Er wurde mit 179 Wurfscheiben im Wettkampf, plus 17 im Finale, erster der Gruppe A. Während der Siegerehrung gab es auch hier Beifall und den Willen das nächste Mal wieder dabei zu sein.

Kreismeisterschaft KSB V-R KK-Gewehr, Ordonanz u. Vorderlader 2019 sowie die offene Kreismeisterschaft KSB V-R Trap / Skeet 2019

Am vergangenen Samstag war viel los auf unserem Vereinsgelände.
Heute nur mal schon die Ergebnislisten zu den Kreismeisterschaften.

Kreismeisterschaft KSV V-R KK-Gewehr (1.35-1.36)
Kreismeisterschaft KSV V-R Ordonnanz (1.58)
Kreismeisterschaft KSV V-R Vorderlader (7.10 bis 7.72)

Ergebnisse Trap offene Kreismeisterschaft 2019 (PDF)
Ergebnisse Skeet offene Kreismeisterschaft 2019 (PDF)

5. Wanderpokal 40 Jahre Schießstand Grimmen 2018

Am Sonntagnachmittag (23.09.2018) trafen sich um 14:00 Uhr 20 Interessenten zum oben genannten Pokalschießen. Zu Beginn wurde der Wanderpokal vom Vorjahressieger Norbert Lemke an der Spitze der Kaffeetafel aufgestellt. Wie gewohnt gab es erst mal eine gemütliche Runde mit Kaffee, Kuchen und Unterhaltungen. Wettkampfleiter SB Georg Wetzel begrüßte die Starter des überraschend großen Teilnehmerfeldes. Also scheint sich die Beharrlichkeit der Organisatoren, dieses Schießen immer wieder, trotz geringer Schützen-Zahlen zu wiederholen, gelohnt zu haben. Die Stimmung konnte besser nicht sein. Vom PSV Grimmen waren 13 Schützenbrüder und 3 Schützenschwestern anwesend hinzu kamen 3 Sportfreunde aus der Nieparser Schützengesellschaft und von dem PSV Ribnitz ein Schütze.

Gegen 15 Uhr bewegte sich die Truppe zur 100 Meter-Bahn. Da hier 6 Bahnen mit Seilzuganlagen ausgerüstet sind Teilte sich das Starterfeld. Mit „Argusaugen“ wurden die Ergebnisse der ersten 6 Schützen beobachtet. Hierzu waren 30 Schuss mit dem KK Gewehr, auf 100 Meter- aufgelegt, nötig. Die Wettkampfzeit betrug 55 Min, incl. Probeschüsse, kaum jemand brauchte die volle Zeit. Es gab, wie in den vergangenen Jahren, eine Wertungsklasse.
Gegen 18:00 Uhr waren die 20 Urkunden gedruckt und SB Wetzel konnte zur Siegerehrung rufen.

Das beste Ergebnis erkämpfte an diesem Tag Kolja Hryniw (mitte, 286, Nieparser SG) vor Norbert Lemke (links, 284, PSV Ribnitz) und dem dritten Uwe Leplow (rechts, 280, Nieparser SG). Diese drei konnten sich neben ihren Urkunden auch über Sachpreise freuen. Nach der Ehrung verabschiedeten sich alle, bis zum nächsten Pokal beim Polizeischützenverein Grimmen.

Ergebnisliste (PDF)

Pokal des Präsidenten 2018 (KK/Gewehr)

Am 26.08.2018 fanden sich 10 Schützenbrüder und 2 Schützenschwestern mit ihren Kleinkaliber-gewehren ein, um unter sich den Pokal des Präsidenten des PSV Grimmen auszuschießen.
Dank der Verlegung der Startzeit auf den Nachmittag gab es keine Beeinträchtigung durch Nebel, wie in den vergangenen Jahren.

Geschossen wurden in je zwei Durchgängen erst 20 Schuss auf 100 m und dann 20 Schuss auf 50 m.

Die Siegerehrung offenbarte, wer die beste Leistung abgegeben hat und sich den Wanderpokal sichern konnte.
Der Pokalverteidiger Heiko Walter belegte am Ende mit 336 Ringen den dritten Platz (100 m: 175 Ringe, 50 m: 161 Ringen).
Den zweiten Platz sicherte sich Anja Wetzel mit 350 Ringen. Sie legte mit 192 Ringen bei 100 m, das beste Ergebnis des Tages in dieser Disziplin, vor, konnte es aber bei den 50 m nicht halten. Hier erreichte sie nur 158 Ringe und gab ihrem Mann als Sieger den Vortritt.
Hans-Georg Wetzel sicherte sich den Wanderpokal mit 365 Ringen, davon 188 Ringen bei 100 m und 177 Ringen bei 50 m.

Ergebnisliste (PDF)

9. offener Wettkampf Großkaliber- Gewehr

Der PSV Grimmen hat es sich „auf die Fahne geschrieben“ seinen Mitgliedern ein umfangreiches und atraktives Wettkampfprogramm anzubieten, von wegen Bedürfnis usw. Alle, vom Verein, ausgeschriebenen Pokale sind „offen“ für alle Sportschützen im Kreis, im Land und darüber hinaus. Diese werden mehr oder weniger gut besucht.
Einer von den zahlreichen Veranstaltungen ist der Pokal für Großkaliber Gewehre. Besondere leistungsbezogene Voraussetzungen sind hierbei nicht nötig, eben nur ein sicheres Auge und eine ruhige Hand.
Geschossen wurde mit Kaliber ab 6,5 x 55 bis .45-70 Government. Die 11 angereisten Schützen hatten unterschiedlichste Sportgeräte dabei, z.B. einschüssige und halbautomatische Büchsen, Unterhebelrepetierer oder Repetierbüchsen (nur offene Visierung).

Die Wettkampfbedingungen waren, davon abgesehen, für alle gleich. Es wurden von jedem 20 Schuss sitzend/aufgelegt und 20 Schuss stehend/ aufgelegt auf Scheiben in hundert Metern Entfernung abgegeben.

Die Starts verliefen Problemlos, nur zum Ende der Wettkampfzeit bekamen die Starter Schwierigkeiten mit den heißen Gewehrläufen. Bei ca. 30 Grad Außentemperatur und der Anzahl der Schüsse erschwerte Hitzeflimmern über der Visierlinie besonders denen mit dem größten Kaliber das genaue Zielen.

Die Auswertung und Siegerehrung fand anschließend im Schatten statt. Wettkampfleiter Robert Paul nahm sich die Zeit ein paar Worte über den Nachmittag an die Teilnehmer zu richten. Als Chef der Kugelabteilung freue er sich besonders über das starke Teilnehmerfeld des PSV aber auch über die beiden Sportsfreunde der Nieparser Schützengesellschaft.

Der beste Kugelschütze diese Tages wurde Jürgen Gottschall (PSV/309 Ringe) vor Jan Tippelt (PSV/308) und Hans- Georg Wetzel (PSV/301). Für den Besten gab es ein Sachgeschenk und die ersten Fünf erhielten Urkunden, für alle jedoch ein Eintrag ins Schießbuch und die Gewissheit einen schönen Nachmittag unter Gleichgesinnten verbracht zu haben.

Fallscheibenwettkampf für Kurzwaffen 2017


Am Sonnabend, den 26.08.2017, begann pünktlich um 9:00 Uhr die achte Auflage des Fallscheibenpokales für Kurzwaffen.

Leider fanden dieses Jahr nur sieben Sportschützen den Weg zum PSV. Trotzdem war es für alle ein kurzweiliger Wettkampf. Die sechs Starter des PSV und einer von der PSG Güstrow waren schon bei den vorhergehenden Wettkämpfen angetreten. So konnte nach einer kurzen Einweisung der erste Schütze beginnen. Geschossen wurde nach einem Timersignal auf fünf Fallscheiben. An diesem Tag schaffte es Niemand mit den ersten fünf, von zehn, Patronen. Also wurde die Zeit notiert und nachgeladen. Auf erneutem Signal wurde nun weiter gefeuert. Alle hatten Erfolg. 

 Wegen der geringen Anzahl der Starter gab es die Festlegung in nur einer Altersklasse zu werten. Auch die Kaliber der Revolver oder Pistolen spielte keine Rolle. Heute zählte nur die Zeit.

Letztendlich trennten die Spitzenpositionen nur 13 hundertstel Sekunden. Hans Georg Wetzel (PSV) siegte mit 8,30 dicht gefolgt vom Vorjahressieger Axel Zarmstorf 8,43 (PSG). Der Dritte, Peter Oltmanns, benötigte mehr als zehn Sekunden für die Ziele. Schon gegen 10:30 Uhr erfolgte die Siegerehrung mit Vergabe der Urkunden und der Sachpreise, diese wurden unter Allen aufgeteilt.

Auch wenn die Beteiligung in diesem Jahr Wünsche offen lässt wird der Polizeischützenverein Grimmen diesen Wettkampf nicht wegfallen lassen. Schließlich obliegt ihm eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern einen abwechslungsreichen Wettkampfkalender zu gestalten.

 

 

Ostdeutsche Meisterschaft DJV (Vergleichsschießen der neuen Bundesländer) 2017

  1. Vergleichs-, und Großgoldschießen der neuen Bundesländer

Am 5. August war es wieder soweit, der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßte die jagdlichen Wettkampfschützen aus den neuen Bundesländern zum diesjährigen Vergleichsschießen. Dieser Wettkampf wird nicht nur als ein Vergleichsschießen, sondern von allen Teilnehmern gleichzeitig auch als Vorbereitung für die Bundesmeisterschaft genutzt, welche Anfang September in Garlstorf bei Hamburg stattfindet.

Auf dem Schießstand des PSV Grimmen traten 125 Teilnehmer an, um von 08:00 bis 18:15 Uhr die Sieger zu ermitteln. Die Voraussetzungen für einen fairen und spannenden Wettkampf waren in jeder Hinsicht gegeben. Selbst das doch etwas englische Wetter dieses Sommers spielte mit. Und mit Fug und Recht darf ich sagen, dass der Schießstand sehr gut vorbereitet war. Ebenso perfekt arbeiteten die motivierten Helfer und Richter des Wettkampfes. Für das leibliche Wohl aller war mit Räucherfisch, Wildwurst und natürlich Nackensteaks gesorgt. Ganz besonders danken möchte aus der Helferschar aber Carina und Falk, die in Ruhe und Kompetenz das Wettkampfbüro besetzten. Mit solcher Hilfe kann ein Wettkampf nur gelingen. Nicht vergessen möchte ich aber die Teilnehmer selbst, welche mit ihrer Pünktlichkeit ebenso für den reibungslosen Ablauf sorgten.

Am Ende eines spannenden Wettkampftages ging es dann zur Siegerehrung. Und die Ergebnisse des Tages hätten nicht knapper ausfallen können. Ich möchte hier nur einige exemplarisch nennen. Die kompletten Ergebnisse können auf der Internetseite des LJV M-V eingesehen werden.

Gesamtsieger wurde der Weidgenosse Steffen John LJV Thüringen mit 338 Ringen vor Karl Poltier, LJV M-V ebenfalls 338 Ringe und Martin Karstaedt, LJV M-V mit 337 Ringen. In der Einzelwertung Flinte genügte nicht einmal ein Ergebnis von 30 Tauben um das Siegertreppchen zu erreichen, denn es schossen 4 Teilnehmer einen fehlerlosen Durchgang.

Ja und dann gibt es ja noch Wiederholungstäter. Der Weidgenosse Hans-Joachim Schwarz aus Mecklenburg-Vorpommern gewann zum dritten Mal in Folge die Einzelwertung in der Altersklasse.

 

Nachdem dann alle Pokale und Urkunden überreicht waren kam die Glücksfee ins Spiel. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Sponsoren konnte zum Beispiel noch ein Drückjagdzielfernrohr im Wert von €1599,- der Marke Leupold verlost werden. Mein Dank geht an folgende Sponsoren, Firma Müller Werbemittel Chemnitz, Helmut Hofmann GmbH, Hornady und natürlich Leupold.

Uwe de Lahr, Landesschießobmann

Bericht: Ostdeutsche Meisterschaft Jäger 2017

Ergebnisse:

AK _ Sen Mannsch
Offene Mannsch
Sen Einzel
Offene Einzel
Jun Mannsch
Jun Einzel
Gesamt Mannsch
Gesamt Mannsch KW
Gesamt KW
Gesamt Flinte
Gesamt Einzel
Dam Mannsch
Dam Einzel
AK Einzel 
Gesamt Büchse

Arbeitseinsatz an den Hochblenden der 100 Meter Bahn

Nachdem im vergangenen Jahr die Hochblenden der 50 Meter Bahn mit speziellen Splitterschutzmatten verkleidet wurden folgte in diesem Jahr die 100 Meter Bahn. Diese besondere Maßnahme wurde auch möglich weil das Innenministerium und der oberste Jagdbeirat finanzielle Mittel hierfür, aus der jährlichen Abgabe der Jäger an die Untere Jagdbehörde, bereitstellte. Damit wiederum wurde der Kauf der speziellen Matten realisiert. In fast allen Bundesländern muss im Staatsforst mittlerweile bleifrei geschossen werden. In einigen ist bleihaltige Büchsenmunition vollständig verboten. Dies setzt einen Schießnachweis voraus. Wo also können der Weidmann oder die Weidfrau die Treffpunktlage ihrer Waffe für den nächsten jagdlichen Einsatz kontrollieren? In Grimmen ist dies nun auf den 50 und den 100 Meter Bahnen möglich. Das Rückprallverhalten und insbesondere die Rückprallweiten bleifreier Alternativgeschosse erforderten den Umbau der Anlagen des PSV.

Während eines gut vorbereiteten Arbeitseinsatzes konnten die 4 Hochblenden aller sechs Bahnen verkleidet werden. Hier war perfektes Zusammenspiel der 12 Schützenbrüder gefragt. Die Seilzuganlagen wurden mit Hilfe von Rüstböcken und Rüstbelegen überbaut, so konnten die Arbeiten unbehindert und zügig voranschreiten.

Die Befürchtung nicht alles rechtzeitig fertig zu bekommen war unbegründet. Das lag aber auch daran, dass bereits am Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr durch 7 freiwillige die erste Blende fast vollständig verkleidet wurde.

Weil fast alle Anwesenden des Einsatzes auch im vergangenen Jahr dabei waren gingen die Arbeiten zügig voran. Schon nach 4 Stunden, also um 12:00 Uhr wurde die Maßnahme beendet und die 100- Meter Bahn konnte für den Schießbetrieb freigegeben werden.

Inzwischen ist die Abnahme durch den Schießstandsachverständigen des Landesschützenbundes Norbert Siegel erfolgt. Der Polizeischützenverein ist somit einer der ersten Schießstände in Mecklenburg- Vorpommern auf dem, nach den Umbauarbeiten, das Kugelschießen mit bleifreier Munition zugelassen ist.

Jagdlicher Wanderpokal

 


Ergebnisse (PDF)

Den Namen Kramer- Pokal verbindet der PSV Grimmen seit 19 Jahren mit dem Gedenken an Karl- Heinz Kramer. Er wurde unter anderem 1962 „Verdienter Meister des Sports“ und 1963 erhielt er die „Ernst Schneller Medaille in Gold“. Dies war die höchste Auszeichnung der Gesellschaft für Sport und Technik in der Deutschen Demokratischen Republik.
Am vergangenen Sonnabend fanden 54 Weidmänner und 2 Weidfrauen den Weg zum PSV. Die steigende Anzahl der Teilnehmer lässt auf ein gelungenes Konzept der Organisatoren schließen. Eine Hochrechnung der Starter auf insgesamt 120 würde, bei maximaler Auslastung aller Schießstände auf dem Platz möglich sein. Also ist noch etwas „Luft“ nach oben.
Am Morgen begrüßten Martin Karstaedt (PSV) und Johannes Lass (PSV) die Schützen. Die Regeln des Wettkampfes sind jedem hinlänglich bekannt. Der Ablauf entspricht genau dem einer Landes- oder Bundesmeisterschaft im kombinierten, jagdlichen Schießen für Langwaffen. Deswegen gilt der Kramerpokal in MV als ein Qualifikationswettkampf unseres Landes in Vorbereitung der Bundesmeisterschaft (vom 05.- 09.08.2017 Garlsdorf). Vom 30.06. bis 01.07.2017 findet im Vorfeld in Grimmen die Landesmeisterschaft für M-V und am 04. und 05.08.2017 die Ostdeutsche Meisterschaft, ebenfalls in Grimmen, statt.
Eine, für diesen Tag, detailliert ausgearbeitete Startreihenfolge ermöglichte einen reibungslosen Wettkampfablauf. Die Standaufsichten und Wettkampfrichter waren bestens vorbereitet. Auch hier spielte die jahrelange Erfahrung eine wichtige Rolle. So war es möglich, dass sich die Schützen und Schützinnen voll auf das Schießen konzentrieren konnten. In den Pausen, zwischen den einzelnen Disziplinen, gab es die Möglichkeit sich kulinarisch zu stärken. Die Kantine bot warme Getränke und Speisen an. Außerdem wurde vor dem Eingang zur Mehrzweckhalle eine Grillstation aufgebaut. Um die Mittagszeit gab es Puten am Spieß.

   

Der Wettkampf setzte sich wie folgt zusammen. In Gruppen von bis zu sechs Startern galt es, mit der Büchse den laufenden Keiler, den sitzenden Fuchs, den stehenden Überläufer und den stehenden Bock zu beschießen. Hinzu kam noch die Wertung für das Skeet- und Trap-Schießen, jeweils 15 Wurfscheiben.

Resultierend aus dem Gesamtergebnis ergaben sich die Platzierungen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Ringzahlen der Kugelwaffen eins zu eins in die Wertung einliefen und es für jede getroffene Wurfscheibe 5 Punkte gab. So ergab es für den Erstplatzierten eine Punktzahl von 321. Dies waren 186 von 200 möglichen für die Kugel und 135 von 150 möglichen für das Schrot. Hans Oppermann zeigte hier die Bestleistung des Tages und konnte sich über den Wanderpokal freuen. Der Beste Wurfscheibenschütze war der Zweitbeste in der Gesamtwertung. Steffen Kühn erkämpfte 140 Punkte mit seiner Flinte das brachte für den zweiten Platz insgesamt 216 Punkte. Martin Karstaedt (PSV/315 Punkte)) konnte sich über den dritten Platz freuen. Als Haupt- Organisator hatte er nebenbei noch allerhand Fragen zu beantworten und hier und da war immer noch eine Kleinigkeit abzustimmen. Jeder der schon mal solch einen Tag gemanagt hat wird verstehen, dass dies eine Leistung war die es zu honorieren gilt. So konnte er nach Beendigung des Tages als Dank einen kräftigen Applaus aller Beteiligten entgegen nehmen. Diesen Dank sowie die Einnahmen aus dem Verkauf des Putenfleisches gab Martin umgehend an die Standaufsichten und Wettkampfrichter weiter. Verlässlichkeit sollte belohnt werden.

Als herbeigesehnten Höhepunkt des Tages gab es, nach der Siegehrung, eine Verlosung von Sponsorengeschenken unter den Teilnehmern. Alles Sachpreise von hiesigen Firmen oder Privatpersonen ohne die eine solche Verlosung in dieser Form nicht möglich wäre. Darunter waren nützliche Gegenstände zur Vorbereitung, Ausübung und Nachbereitung der Jagd.

Den Hauptpreis, eine Büchse der Marke Winchester im Kaliber .308, konnte Michael Pralat entgegen nehmen. Als Landesmeister des Landesjagdverbandes Berlin wollte er, in Vorbereitung auf die ostdeutsche Meisterschaft, unbedingt den Schießstand in Grimmen kennenlernen. Nun konnte er sich neben dem 10. Platz in der Gesamtwertung auch über ein neues Gewehr freuen.

Wie die strahlenden Gesichter der Gewinner zeigten war dieser Tag aus Sicht aller Anwesenden erfolgreich. Bis zum nächsten Event, im Juni, verabschiedeten sich die Jäger und Jägerinnen mit großem Beifall.

Kramerpokal 2017: vrnl 1. Hans Oppermann (321) 2. Steffen Kühn (316) 3. Martin Karstaedt (315)

Besondern Dank gilt hier den Sponsoren:
Müllerbau Massivhaus GmbH
KAWO Ing.
Golfpark Strelasund GmbH & Co. Kg
ATS
EGN Baumarkt
Waffenservice Paul
Jagen & Angeln Inh. Chr. Osterburg
Reichenbach Metallverarbeitung
M&S Gruppe
Skoda AC Grimmen
NBB
Restaurant KRETA
Johannes Lass
Baugeschäft Zinn & Jahns GmbH
Kartoffelhalle Holthof
Elektrofirma Peter Borck
Steinmetzmeister Andreas Jährling
RESD GbR
Axel Kröher
Birgel Autoverwertung

Schulung für Standaufsichten beim PSV

Auch beim Polizeischützenverein Grimmen muss der ordnungsgemäße und sichere Schießbetrieb durch verantwortliche Aufsichtspersonen gewährleistet werden. Um dies zu erreichen führt der PSV jährlich eine Informationsveranstaltung für seine zertifizierten Standaufsichten durch. Da der Schießbetrieb der verschiedenen Disziplinen nur stattfinden darf, wenn eine ausreichende Anzahl von Standaufsichten anwesend ist hat der PSV dementsprechend viele anerkannte Ausgebildete.

25 Schützenschwestern und Schützenbrüder folgten der Einladung des Vorstandes um ihre Kenntnisse aufzufrischen und Erfahrungen auszutauschen.
Schützenbruder Johannes Lass erläuterte die wichtigen Regeln des Waffengesetzes und dessen Verordnung. Schwerpunkte dieses Nachmittages waren Themen wie Schießstätten, Schießen durch Minderjährige auf Schießstätten, Haftpflicht- und Unfallversicherung für den Schießbetrieb, unzulässige und zulässige Schießübungen im Schießsport. Des Weiteren verwies er nochmals auf weitere wichtige Aufgaben der Standaufsichten. Dazu zählen die ständige Beaufsichtigung der Schützen und deren ordnungsgemäßes Verhalten, die Kontrolle des sicheren Transportes und der Umgang mit der Schusswaffe.
Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung ging es an die frische Luft. In Gruppen aufgeteilt erfolgten Erklärungen zu den Kugel- und Schrotschießständen. Viele Fragen zu der elektronischen Abrufanlage auf dem Jagdparcours sowie auf dem Skeet- und Trapstand konnten beantwortet werden. Das so genannte Rangemaster System beinhaltet unter anderem, Fernsteuerungen für olympische und jagdliche Disziplinen. Damit richtig umzugehen ist eine von vielen Voraussetzungen an eine Standaufsicht beim PSV.
Und einen weiteren wichtigen Punkt hob Schützenbruder Lass zum Ende der Zusammenkunft hervor. Die Bereitschaft der Mitglieder, den Dienst einer Standaufsicht oder eines Schiessleiters zu leisten, lässt sehr zu wünschen übrig. Jeder sollte „in sich gehen“ um zu prüfen wann er sich einbringen könnte. Konsequenz einer unverbesserlichen Situation wäre eine negative Änderung der Öffnungszeiten. Letztendlich konnte mit einigen Anwesenden doch noch Termine der nahen Zukunft vereinbart werden.