Archiv der Kategorie: Kugel

9. offener Wettkampf Großkaliber- Gewehr

Der PSV Grimmen hat es sich „auf die Fahne geschrieben“ seinen Mitgliedern ein umfangreiches und atraktives Wettkampfprogramm anzubieten, von wegen Bedürfnis usw. Alle, vom Verein, ausgeschriebenen Pokale sind „offen“ für alle Sportschützen im Kreis, im Land und darüber hinaus. Diese werden mehr oder weniger gut besucht.
Einer von den zahlreichen Veranstaltungen ist der Pokal für Großkaliber Gewehre. Besondere leistungsbezogene Voraussetzungen sind hierbei nicht nötig, eben nur ein sicheres Auge und eine ruhige Hand.
Geschossen wurde mit Kaliber ab 6,5 x 55 bis .45-70 Government. Die 11 angereisten Schützen hatten unterschiedlichste Sportgeräte dabei, z.B. einschüssige und halbautomatische Büchsen, Unterhebelrepetierer oder Repetierbüchsen (nur offene Visierung).

Die Wettkampfbedingungen waren, davon abgesehen, für alle gleich. Es wurden von jedem 20 Schuss sitzend/aufgelegt und 20 Schuss stehend/ aufgelegt auf Scheiben in hundert Metern Entfernung abgegeben.

Die Starts verliefen Problemlos, nur zum Ende der Wettkampfzeit bekamen die Starter Schwierigkeiten mit den heißen Gewehrläufen. Bei ca. 30 Grad Außentemperatur und der Anzahl der Schüsse erschwerte Hitzeflimmern über der Visierlinie besonders denen mit dem größten Kaliber das genaue Zielen.

Die Auswertung und Siegerehrung fand anschließend im Schatten statt. Wettkampfleiter Robert Paul nahm sich die Zeit ein paar Worte über den Nachmittag an die Teilnehmer zu richten. Als Chef der Kugelabteilung freue er sich besonders über das starke Teilnehmerfeld des PSV aber auch über die beiden Sportsfreunde der Nieparser Schützengesellschaft.

Der beste Kugelschütze diese Tages wurde Jürgen Gottschall (PSV/309 Ringe) vor Jan Tippelt (PSV/308) und Hans- Georg Wetzel (PSV/301). Für den Besten gab es ein Sachgeschenk und die ersten Fünf erhielten Urkunden, für alle jedoch ein Eintrag ins Schießbuch und die Gewissheit einen schönen Nachmittag unter Gleichgesinnten verbracht zu haben.

Fallscheibenwettkampf für Kurzwaffen 2017


Am Sonnabend, den 26.08.2017, begann pünktlich um 9:00 Uhr die achte Auflage des Fallscheibenpokales für Kurzwaffen.

Leider fanden dieses Jahr nur sieben Sportschützen den Weg zum PSV. Trotzdem war es für alle ein kurzweiliger Wettkampf. Die sechs Starter des PSV und einer von der PSG Güstrow waren schon bei den vorhergehenden Wettkämpfen angetreten. So konnte nach einer kurzen Einweisung der erste Schütze beginnen. Geschossen wurde nach einem Timersignal auf fünf Fallscheiben. An diesem Tag schaffte es Niemand mit den ersten fünf, von zehn, Patronen. Also wurde die Zeit notiert und nachgeladen. Auf erneutem Signal wurde nun weiter gefeuert. Alle hatten Erfolg. 

 Wegen der geringen Anzahl der Starter gab es die Festlegung in nur einer Altersklasse zu werten. Auch die Kaliber der Revolver oder Pistolen spielte keine Rolle. Heute zählte nur die Zeit.

Letztendlich trennten die Spitzenpositionen nur 13 hundertstel Sekunden. Hans Georg Wetzel (PSV) siegte mit 8,30 dicht gefolgt vom Vorjahressieger Axel Zarmstorf 8,43 (PSG). Der Dritte, Peter Oltmanns, benötigte mehr als zehn Sekunden für die Ziele. Schon gegen 10:30 Uhr erfolgte die Siegerehrung mit Vergabe der Urkunden und der Sachpreise, diese wurden unter Allen aufgeteilt.

Auch wenn die Beteiligung in diesem Jahr Wünsche offen lässt wird der Polizeischützenverein Grimmen diesen Wettkampf nicht wegfallen lassen. Schließlich obliegt ihm eine gewisse Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern einen abwechslungsreichen Wettkampfkalender zu gestalten.

 

 

Ostdeutsche Meisterschaft DJV (Vergleichsschießen der neuen Bundesländer) 2017

  1. Vergleichs-, und Großgoldschießen der neuen Bundesländer

Am 5. August war es wieder soweit, der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern begrüßte die jagdlichen Wettkampfschützen aus den neuen Bundesländern zum diesjährigen Vergleichsschießen. Dieser Wettkampf wird nicht nur als ein Vergleichsschießen, sondern von allen Teilnehmern gleichzeitig auch als Vorbereitung für die Bundesmeisterschaft genutzt, welche Anfang September in Garlstorf bei Hamburg stattfindet.

Auf dem Schießstand des PSV Grimmen traten 125 Teilnehmer an, um von 08:00 bis 18:15 Uhr die Sieger zu ermitteln. Die Voraussetzungen für einen fairen und spannenden Wettkampf waren in jeder Hinsicht gegeben. Selbst das doch etwas englische Wetter dieses Sommers spielte mit. Und mit Fug und Recht darf ich sagen, dass der Schießstand sehr gut vorbereitet war. Ebenso perfekt arbeiteten die motivierten Helfer und Richter des Wettkampfes. Für das leibliche Wohl aller war mit Räucherfisch, Wildwurst und natürlich Nackensteaks gesorgt. Ganz besonders danken möchte aus der Helferschar aber Carina und Falk, die in Ruhe und Kompetenz das Wettkampfbüro besetzten. Mit solcher Hilfe kann ein Wettkampf nur gelingen. Nicht vergessen möchte ich aber die Teilnehmer selbst, welche mit ihrer Pünktlichkeit ebenso für den reibungslosen Ablauf sorgten.

Am Ende eines spannenden Wettkampftages ging es dann zur Siegerehrung. Und die Ergebnisse des Tages hätten nicht knapper ausfallen können. Ich möchte hier nur einige exemplarisch nennen. Die kompletten Ergebnisse können auf der Internetseite des LJV M-V eingesehen werden.

Gesamtsieger wurde der Weidgenosse Steffen John LJV Thüringen mit 338 Ringen vor Karl Poltier, LJV M-V ebenfalls 338 Ringe und Martin Karstaedt, LJV M-V mit 337 Ringen. In der Einzelwertung Flinte genügte nicht einmal ein Ergebnis von 30 Tauben um das Siegertreppchen zu erreichen, denn es schossen 4 Teilnehmer einen fehlerlosen Durchgang.

Ja und dann gibt es ja noch Wiederholungstäter. Der Weidgenosse Hans-Joachim Schwarz aus Mecklenburg-Vorpommern gewann zum dritten Mal in Folge die Einzelwertung in der Altersklasse.

 

Nachdem dann alle Pokale und Urkunden überreicht waren kam die Glücksfee ins Spiel. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Sponsoren konnte zum Beispiel noch ein Drückjagdzielfernrohr im Wert von €1599,- der Marke Leupold verlost werden. Mein Dank geht an folgende Sponsoren, Firma Müller Werbemittel Chemnitz, Helmut Hofmann GmbH, Hornady und natürlich Leupold.

Uwe de Lahr, Landesschießobmann

Bericht: Ostdeutsche Meisterschaft Jäger 2017

Ergebnisse:

AK _ Sen Mannsch
Offene Mannsch
Sen Einzel
Offene Einzel
Jun Mannsch
Jun Einzel
Gesamt Mannsch
Gesamt Mannsch KW
Gesamt KW
Gesamt Flinte
Gesamt Einzel
Dam Mannsch
Dam Einzel
AK Einzel 
Gesamt Büchse

Arbeitseinsatz an den Hochblenden der 100 Meter Bahn

Nachdem im vergangenen Jahr die Hochblenden der 50 Meter Bahn mit speziellen Splitterschutzmatten verkleidet wurden folgte in diesem Jahr die 100 Meter Bahn. Diese besondere Maßnahme wurde auch möglich weil das Innenministerium und der oberste Jagdbeirat finanzielle Mittel hierfür, aus der jährlichen Abgabe der Jäger an die Untere Jagdbehörde, bereitstellte. Damit wiederum wurde der Kauf der speziellen Matten realisiert. In fast allen Bundesländern muss im Staatsforst mittlerweile bleifrei geschossen werden. In einigen ist bleihaltige Büchsenmunition vollständig verboten. Dies setzt einen Schießnachweis voraus. Wo also können der Weidmann oder die Weidfrau die Treffpunktlage ihrer Waffe für den nächsten jagdlichen Einsatz kontrollieren? In Grimmen ist dies nun auf den 50 und den 100 Meter Bahnen möglich. Das Rückprallverhalten und insbesondere die Rückprallweiten bleifreier Alternativgeschosse erforderten den Umbau der Anlagen des PSV.

Während eines gut vorbereiteten Arbeitseinsatzes konnten die 4 Hochblenden aller sechs Bahnen verkleidet werden. Hier war perfektes Zusammenspiel der 12 Schützenbrüder gefragt. Die Seilzuganlagen wurden mit Hilfe von Rüstböcken und Rüstbelegen überbaut, so konnten die Arbeiten unbehindert und zügig voranschreiten.

Die Befürchtung nicht alles rechtzeitig fertig zu bekommen war unbegründet. Das lag aber auch daran, dass bereits am Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr durch 7 freiwillige die erste Blende fast vollständig verkleidet wurde.

Weil fast alle Anwesenden des Einsatzes auch im vergangenen Jahr dabei waren gingen die Arbeiten zügig voran. Schon nach 4 Stunden, also um 12:00 Uhr wurde die Maßnahme beendet und die 100- Meter Bahn konnte für den Schießbetrieb freigegeben werden.

Inzwischen ist die Abnahme durch den Schießstandsachverständigen des Landesschützenbundes Norbert Siegel erfolgt. Der Polizeischützenverein ist somit einer der ersten Schießstände in Mecklenburg- Vorpommern auf dem, nach den Umbauarbeiten, das Kugelschießen mit bleifreier Munition zugelassen ist.

Jagdlicher Wanderpokal

 


Ergebnisse (PDF)

Den Namen Kramer- Pokal verbindet der PSV Grimmen seit 19 Jahren mit dem Gedenken an Karl- Heinz Kramer. Er wurde unter anderem 1962 „Verdienter Meister des Sports“ und 1963 erhielt er die „Ernst Schneller Medaille in Gold“. Dies war die höchste Auszeichnung der Gesellschaft für Sport und Technik in der Deutschen Demokratischen Republik.
Am vergangenen Sonnabend fanden 54 Weidmänner und 2 Weidfrauen den Weg zum PSV. Die steigende Anzahl der Teilnehmer lässt auf ein gelungenes Konzept der Organisatoren schließen. Eine Hochrechnung der Starter auf insgesamt 120 würde, bei maximaler Auslastung aller Schießstände auf dem Platz möglich sein. Also ist noch etwas „Luft“ nach oben.
Am Morgen begrüßten Martin Karstaedt (PSV) und Johannes Lass (PSV) die Schützen. Die Regeln des Wettkampfes sind jedem hinlänglich bekannt. Der Ablauf entspricht genau dem einer Landes- oder Bundesmeisterschaft im kombinierten, jagdlichen Schießen für Langwaffen. Deswegen gilt der Kramerpokal in MV als ein Qualifikationswettkampf unseres Landes in Vorbereitung der Bundesmeisterschaft (vom 05.- 09.08.2017 Garlsdorf). Vom 30.06. bis 01.07.2017 findet im Vorfeld in Grimmen die Landesmeisterschaft für M-V und am 04. und 05.08.2017 die Ostdeutsche Meisterschaft, ebenfalls in Grimmen, statt.
Eine, für diesen Tag, detailliert ausgearbeitete Startreihenfolge ermöglichte einen reibungslosen Wettkampfablauf. Die Standaufsichten und Wettkampfrichter waren bestens vorbereitet. Auch hier spielte die jahrelange Erfahrung eine wichtige Rolle. So war es möglich, dass sich die Schützen und Schützinnen voll auf das Schießen konzentrieren konnten. In den Pausen, zwischen den einzelnen Disziplinen, gab es die Möglichkeit sich kulinarisch zu stärken. Die Kantine bot warme Getränke und Speisen an. Außerdem wurde vor dem Eingang zur Mehrzweckhalle eine Grillstation aufgebaut. Um die Mittagszeit gab es Puten am Spieß.

   

Der Wettkampf setzte sich wie folgt zusammen. In Gruppen von bis zu sechs Startern galt es, mit der Büchse den laufenden Keiler, den sitzenden Fuchs, den stehenden Überläufer und den stehenden Bock zu beschießen. Hinzu kam noch die Wertung für das Skeet- und Trap-Schießen, jeweils 15 Wurfscheiben.

Resultierend aus dem Gesamtergebnis ergaben sich die Platzierungen. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Ringzahlen der Kugelwaffen eins zu eins in die Wertung einliefen und es für jede getroffene Wurfscheibe 5 Punkte gab. So ergab es für den Erstplatzierten eine Punktzahl von 321. Dies waren 186 von 200 möglichen für die Kugel und 135 von 150 möglichen für das Schrot. Hans Oppermann zeigte hier die Bestleistung des Tages und konnte sich über den Wanderpokal freuen. Der Beste Wurfscheibenschütze war der Zweitbeste in der Gesamtwertung. Steffen Kühn erkämpfte 140 Punkte mit seiner Flinte das brachte für den zweiten Platz insgesamt 216 Punkte. Martin Karstaedt (PSV/315 Punkte)) konnte sich über den dritten Platz freuen. Als Haupt- Organisator hatte er nebenbei noch allerhand Fragen zu beantworten und hier und da war immer noch eine Kleinigkeit abzustimmen. Jeder der schon mal solch einen Tag gemanagt hat wird verstehen, dass dies eine Leistung war die es zu honorieren gilt. So konnte er nach Beendigung des Tages als Dank einen kräftigen Applaus aller Beteiligten entgegen nehmen. Diesen Dank sowie die Einnahmen aus dem Verkauf des Putenfleisches gab Martin umgehend an die Standaufsichten und Wettkampfrichter weiter. Verlässlichkeit sollte belohnt werden.

Als herbeigesehnten Höhepunkt des Tages gab es, nach der Siegehrung, eine Verlosung von Sponsorengeschenken unter den Teilnehmern. Alles Sachpreise von hiesigen Firmen oder Privatpersonen ohne die eine solche Verlosung in dieser Form nicht möglich wäre. Darunter waren nützliche Gegenstände zur Vorbereitung, Ausübung und Nachbereitung der Jagd.

Den Hauptpreis, eine Büchse der Marke Winchester im Kaliber .308, konnte Michael Pralat entgegen nehmen. Als Landesmeister des Landesjagdverbandes Berlin wollte er, in Vorbereitung auf die ostdeutsche Meisterschaft, unbedingt den Schießstand in Grimmen kennenlernen. Nun konnte er sich neben dem 10. Platz in der Gesamtwertung auch über ein neues Gewehr freuen.

Wie die strahlenden Gesichter der Gewinner zeigten war dieser Tag aus Sicht aller Anwesenden erfolgreich. Bis zum nächsten Event, im Juni, verabschiedeten sich die Jäger und Jägerinnen mit großem Beifall.

Kramerpokal 2017: vrnl 1. Hans Oppermann (321) 2. Steffen Kühn (316) 3. Martin Karstaedt (315)

Besondern Dank gilt hier den Sponsoren:
Müllerbau Massivhaus GmbH
KAWO Ing.
Golfpark Strelasund GmbH & Co. Kg
ATS
EGN Baumarkt
Waffenservice Paul
Jagen & Angeln Inh. Chr. Osterburg
Reichenbach Metallverarbeitung
M&S Gruppe
Skoda AC Grimmen
NBB
Restaurant KRETA
Johannes Lass
Baugeschäft Zinn & Jahns GmbH
Kartoffelhalle Holthof
Elektrofirma Peter Borck
Steinmetzmeister Andreas Jährling
RESD GbR
Axel Kröher
Birgel Autoverwertung

Schulung für Standaufsichten beim PSV

Auch beim Polizeischützenverein Grimmen muss der ordnungsgemäße und sichere Schießbetrieb durch verantwortliche Aufsichtspersonen gewährleistet werden. Um dies zu erreichen führt der PSV jährlich eine Informationsveranstaltung für seine zertifizierten Standaufsichten durch. Da der Schießbetrieb der verschiedenen Disziplinen nur stattfinden darf, wenn eine ausreichende Anzahl von Standaufsichten anwesend ist hat der PSV dementsprechend viele anerkannte Ausgebildete.

25 Schützenschwestern und Schützenbrüder folgten der Einladung des Vorstandes um ihre Kenntnisse aufzufrischen und Erfahrungen auszutauschen.
Schützenbruder Johannes Lass erläuterte die wichtigen Regeln des Waffengesetzes und dessen Verordnung. Schwerpunkte dieses Nachmittages waren Themen wie Schießstätten, Schießen durch Minderjährige auf Schießstätten, Haftpflicht- und Unfallversicherung für den Schießbetrieb, unzulässige und zulässige Schießübungen im Schießsport. Des Weiteren verwies er nochmals auf weitere wichtige Aufgaben der Standaufsichten. Dazu zählen die ständige Beaufsichtigung der Schützen und deren ordnungsgemäßes Verhalten, die Kontrolle des sicheren Transportes und der Umgang mit der Schusswaffe.
Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung ging es an die frische Luft. In Gruppen aufgeteilt erfolgten Erklärungen zu den Kugel- und Schrotschießständen. Viele Fragen zu der elektronischen Abrufanlage auf dem Jagdparcours sowie auf dem Skeet- und Trapstand konnten beantwortet werden. Das so genannte Rangemaster System beinhaltet unter anderem, Fernsteuerungen für olympische und jagdliche Disziplinen. Damit richtig umzugehen ist eine von vielen Voraussetzungen an eine Standaufsicht beim PSV.
Und einen weiteren wichtigen Punkt hob Schützenbruder Lass zum Ende der Zusammenkunft hervor. Die Bereitschaft der Mitglieder, den Dienst einer Standaufsicht oder eines Schiessleiters zu leisten, lässt sehr zu wünschen übrig. Jeder sollte „in sich gehen“ um zu prüfen wann er sich einbringen könnte. Konsequenz einer unverbesserlichen Situation wäre eine negative Änderung der Öffnungszeiten. Letztendlich konnte mit einigen Anwesenden doch noch Termine der nahen Zukunft vereinbart werden.

Pokal des Präsidenten 2016 KK 100/50 m

1Nachdem im letzten Jahr der Pokal des Präsidenten nach dreimaligem Gewinn durch Norbert Lemke (PSV Ribnitz) in sein Eigentum übergegangen ist, wurde nun ein neuer Wanderpokal erworben, um den gekämpft wurde.

 

Elf Schützen aus zwei Vereinen, darunter auch wieder Norbert Lemke, traten an, um zu ermitteln, wer von ihnen die besten Ergebnisse in diesem Kombinationswettkampf mit dem Kleinkalibergewehr erreicht. Die Kombination aus 20 Schuss auf 100m und 20 Schuss auf 50m-Entfernung ist schon eine Herausforderung. Der Beste gewinnt den Wanderpokal. Die Wertung fand zudem getrennt nach zwei Altersklassen statt. So entschieden die Senioren wer von ihnen der Beste war und das gleiche taten die Teilnehmer in der Schützen- bis Altersklasse.

3Geschossen wurde zuerst auf 100m aufgelegt. Diesen Teilwettkampf entschied Norbert Lemke mit 193 Ringen vor Hans-Georg Wetzel mit 190 Ringen für sich.

5Für Belustigung sorgte Anja Schliephake, die nach einem Schuss durch ihr Diopter das Ziel nicht mehr sah und sich deswegen bei der Standaufsicht meldete. Diese nahm das Gewehr Augenschein und stellte fest, dass sich eine ausgeworfene Patronenhülse nicht vom Gewehr trennen wollte und ihr die Sicht versperrte.

2Anschließend wurden die Bahnen umgebaut. Auf 50m galt es nun möglichst alle in die 10 zu bringen. Jedoch erwies sich wieder mal, dass die 50m sehr schwierig sind. Bis auf einen Schützen waren die Ergebnisse niedriger als beim 100m-Schießen. Die Nase vorn hatte hier Hans-Georg Wetzel mit 175 Ringen, gefolgt von Norbert Lemke mit 170 Ringen, der sich ärgerte und meinte: „Ich schieß wohl lieber nur noch 100m.“.

pokalsieger-2016-hans-georg-wetzelIm Gesamtergebnis holte sich Hans-Georg Wetzel den neuen Pokal des Präsidenten Marco Jahns mit 365 Ringen und damit einem Ring Vorsprung vor Norbert Lemke (364 Ringe) und seiner Ehefrau Anja Wetzel (345 Ringe).


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Bei der Siegerehrung ging jedoch niemand leer aus. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und eine kleine Stärkung für Zuhause.

 

Die Wertungen nach Altersklassen ergab sich wie folgt:

Senioren:
1. 
Norbert Lemke 364 R.
2. Gert Niemann 343 Ringe
3. Hans-Ulrich Alff 337 Ringe
4. Gerhard Krüger 296 Ringe

Schützen-/Altersklasse:
1. Hans-Georg Wetzel 365 Ringe
2. Anja Wetzel 345 Ringe
3. Gerald Ick 332 Ringe 
4. Ulrich Kszykus 330 Ringe
5. Heiko Walter 320 Ringe
6. Anja Schliephake 296 R.
7. Gunnar Neander 282 Ringe

Wanderpokal 40 Jahre Schießstand Grimmen 2016

Im Jahr 2014 feierte der PSV 40 Jahre Schießstand Grimmen und führte zu diesem Anlass den Wanderpokal ein. Goldschmied Henry Zimmerling stiftete diesen Pokal. In diesem Jahr traten 9 Schützen aus 2 Vereinen zum Wettkampf um den Pokal an. Erstmals sogar 3 Frauen.

2Gegen 14.00 Uhr trafen sich einige Teilnehmer zu einem kleinen Plausch bei Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel ein.

Um 14.30 Uhr beendete ein Regenschauer die Kaffeerunde. Alle teilnehmenden Schützen waren nun anwesend und machten sich auf den Weg zur 100m-Bahn. Der Wettkampf war eröffnet.

4Die Probe von Norbert Lemke war wieder super und ließ keinen Zweifel daran, dass er sich den Pokal erneut holen würde.

Aber auch Gert Niemann legt eine Megaprobe hin 4 x 10, 1 x 9.

Nach dem Schießen wurde ausgewertet und die Urkunden wurden gedruckt. Anschließend begann die Siegerehrung. Es ging um den Pokal. Für die ersten drei Plätze gab es Sachpreise zu gewinnen.

Dieses Jahr war die Auswertung spannend. Norbert Lemke (PSV Ribnitz) und Anja Wetzel (PSV Grimmen) hatten nach der ersten Auswertung die gleiche Ringzahl, so sollte die Anzahl der 10er entscheiden. Hier hatte Norbert Lemke die Nase vorne – 19 x traf er die 10, Anja Wetzel nur 18x.

10Doch der Sportleiter schaute noch mal genau hin und sah, dass Anja Wetzel auch 19 x die 10 getroffen hat. Norbert Lemke und Gert Niemann schauten sich die fragliche 10 auf der Scheibe von Anja Wetzel an und bestätigten das Ergebnis. Das bescherte ihr den Sieg mit 289 Ringen, denn der Favorit hatte sich eine 8 geleistet.

Norbert Lemke (PSV Ribnitz) belegte mit 288 Ringen den zweiten Platz vor Hans-Georg Wetzel, der 282 Ringe schoss.

20Robert Paul wollte seine Urkunde und seinen 8. Platz nicht zeigen, aber den Pokal wollte er unbedingt einmal halten. Den hätte er ja zu gerne selbst. „Fotografier mich mal damit“ meinte er.

Die Zusammenfassung:

111. Platz Anja Wetzel PSV Grimmen 289 Ringe

132. Platz Norbert Lemke PSV Ribnitz 288 Ringe

143. Platz Hans-Georg Wetzel PSV Grimmen 282 Ringe

4. Platz Gerald Ick PSV Grimmen 263 Ringe

155. Platz Mandy Runge PSV Grimmen 262 Ringe

166. Platz Gert Niemann PSV Grimmen 261 Ringe

177. Platz Gerhard Krüger PSV Grimmen 256 Ringe

188. Platz Robert Paul PSV Grimmen 255 Ringe

199. Platz Peggy Schiller 234 Ringe

 

Kreismeisterschaften Vorpommern- Rügen KK-Gewehr 1.40, 1.41, 1.43, 1.80

Ergebnisse (PDF)  Bericht über Wettkampf (PDF)

Am Wochenende des 28. und 29.05.2016 fanden sich 61 Schützen auf der 100 m-Bahn des PSV Grimmen 1990 e.V. zusammen, um im Wettkampf mit dem Kleinkalibergewehr auf die Entfernung von 50 m ihre Besten zu küren.

Am Samstag wurden Disziplinen Zielfernrohr-Auflage (1.43), 60 Schuss liegend (1.80) und der Dreistellungskampf 3×20 Schuss (1.40) ausgeschossen.
Das Wetter spielte mit – keine Sonne auf dem Spiegel, leichter Wind und nicht zu schwül, also perfekt Wettkampfbedingungen.

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Mit dem Zielfernrohr auf dem Gewehr starteten 5 Schützen in drei Altersklassen.

In jeder Altersklasse wurden die Gewinner gekürt. Es wurden Urkunden und Medaillen ausgereicht.

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Das beste Ergebnis aller Altersklassen erreichte Renate Nelson vom PSV Ribnitz mit 279 Ringen.

Die Disziplin 60 Schuss liegend stellte eine Herausforderung für alle Schützen dar. Hier traten am Samstag 6 Schützen und am Sonntag 2 noch zwei Nachzügler an. Insgesamt waren 4 Altersklassen am Start.

Zum Liegendschießen wurden die entsprechenden Tische aufgebaut. Die Schützen richteten ihre Stände ein. Das Scheibenwechseln gestaltete sich im Liegen bei den meisten als schwierig, aber hier sprangen die Wettkampfleiter als verlängerte Arme ein.

4  56  7
Günter Woitas                                                Heiko Kraft

Der Wettkampf forderte den Schützen alles ab. Die in den Jackenärmel gefallenen Patronenhülsen drückten schon mal. Dem ein oder anderen ist auch die Hand eingeschlafen. Alle waren froh sich nach dem letzten Schuss wieder aufrichten zu können.

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Trotz der Hindernisse, die das Liegendschießen mit sich bringt, schaffte Volker Kleister mit 575 Ringen das beste Ergebnis aller Wettkampfklassen.

Den letzten Wettkampf am Samstag bildete der Dreistellungskampf. Es werden 20 Schuss kniend, 20 liegend und 20 Schuss stehend freihändig abgegeben.
Hierzu fanden sich zwei Schützen aus 2 Altersklassen ein.

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Jan Woitas                                                       Volker Kleister

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Am Sonntag wurden die Wettbewerbe in der teilnehmerstärksten Disziplin KK-Gewehr 50m Auflage ausgetragen. Die Sonne feierte das Erscheinen der Schützen und gab ihr Bestes.

Auch die Schützen legten sich ins Zeug. Leider musste ein Waffenausfall beklagt werden. Trotz entsprechender Belehrung legte ein Schütze seine Waffe auf dem Tisch vor sich ab, als er seine Scheibe nach vorne holen wollte. Der zurückkommende Scheibenwagen der Seilzuganlage stieß seine Waffe vom Tisch. Der Diopter war zerbrochen und das Gewehr für den weiteren Wettkampf nicht mehr verfügbar. Ein Vereinsbruder half mit seinem Gewehr aus, jedoch brachte das nicht die Ergebnisse, die seine eigene Waffe geliefert hätte.
Der Wettkampf verlief danach ohne weitere Vorkommnisse.13  14

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Die Schützen verfolgten die Wettkämpfe an der Wettkampfstätte oder verbrachten die Zeit bis zur Siegerehrung auf dem Platz und genehmigten sich Kaffee und Würstchen am Verpflegungsstand.

Die Siegerehrungen wurden zeitnah nach Abschluss der jeweiligen Altersklassen durchgeführt.
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Lisa Meyer, Raik Scheller – AK 42/43

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Anita Schulz (S), Sieglinge Junge (G), Grit Scheller (B) – AK 51

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Fred Schulz (S), Heiko Kraft (G), Thoralf Hopp (B) – AK 50

19
Schönberger (B), Niemann (G), Scheller (S) – AK 74

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Nelson (B), Zunkel (G), Marlow (S) – AK 71

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Hoffmann (S), Faust (G), Kleister (B-nicht auf dem Foto) – AK 70

22
Köhn(B), Nelson(4.), Lemke(S), Marquardt(G- fehlt) – AK 72

23
Peters-Bach(S), Klement(4.), Kozak +Selle(G+B fehlen) – AK10

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A. Wetzel (S), Heise-Ruckmich (G) + Runge (B) –fehlen – AK 11

25Das Publikum

Die besten Ergebnisse aller Altersklassen erreichte bei den Männern Frank-Felix Faust mit 282 Ringen und bei den Frauen Heide-Marie Zunkel mit 280 Ringen (beide von der Bergener Schützen Kompanie).

Das vereinsinterne Duell der Mannschaften der Altersklassen 70/71 zwischen den Frauen und den Herren der Bergener Schützen Kompanie entschieden die Frauen mit 826 Ringen vor den Männern mit 813 Ringen für sich.

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H.-M. Zunkel, F.-F. Faust, I. Marlow, D. Hoffmann, S. Hoffmann, (W.-D. Woller fehlt)

Die Schützen äußerten viel Spaß gehabt zu haben und lobten die Organisation und Durchführung der Kreismeisterschaften, die durch den Sportleiter des PSV Grimmen und seine Frau und Damenleiterin Anja Wetzel erfolgte.

Bericht von Anja Wetzel

Offener Wettkampf mit dem KK – Gewehr 2016

Ergebnisse  (PDF)

Am Sonnabend gegen 13:00 Uhr trafen sich die Starter um am traditionellen Wettkampf mit dem KK Gewehr teilzunehmen. Dieser Wettstreit wurde in diesem Jahr in die Altersgruppe bis 55 Jahre und Altersgruppe ab 56 Jahren eingeteilt. 8 Schützen und 3 Schützinnen kamen aus den eigenen Reihen des Polizeischützenverein Grimmen. Außerdem noch welche vom SV Ribnitzer Greif, der BSK zu Barth und dem PSV Ribnitz-Damgarten e.V. Erfreulicher Weise meldeten sich alle 19 Teilnehmer im Vorfeld beim Sportleiter des PSV Grimmen an. Somit konnten ausreichend Sachpreise eingekauft und Urkunden vorbereitet werden.

Durchgang auf sechs Bahnen, die 80järigen dürfen im Sitzen schießen (1280x281)
1. Durchgang auf sechs Bahnen, die 80järigen dürfen im Sitzen schießen.

Die Disziplin KK – Sportgewehr Regl. Nr. 1.41 der SPO des DSB Standauflage ist bei vielen Schützen beliebt. Es gibt preiswerte Munition für Training und Wettkampf mit sehr guter Präzision. 55 Minuten Zeit standen für beliebig viele Probeschüsse und 30 Schuss Wertung zu Verfügung.
Der Wettkampfleiter des PSV, Hans Georg Wetzel, sorgte, mit Unterstützung durch seine Frau Anja, wieder mal für einen reibungslosen Ablauf. Gegen 15:30 Uhr fand die Auswertung statt. In der Altersgruppe bis 55 Jahren siegte Thomas Peters-Bach (258 Ringe / Ribnitzer Greif). Dieser Schützenbruder kam mit seinen beiden Vereinskameraden das erste Mal nach Grimmen. Er erfuhr durch Mundpropaganda von diese Veranstaltung. Den zweiten Platz dieser Klasse belegte Anja Wetzel (252 Ringe / PSV GMN) vor ihrem Mann Hans- Georg Wetzel (245 Ringe).
Die Bestleistung dieses Tages errang, in der Klasse ab 56 Jahre, Renate Nelson (276 Ringe / PSV RDG), gefolgt von Heinz Köhn (268 Ringe / BSK zu Barth) und als Dritter Norbert Lemke (262 Ringe / PSV RDG). Es gab Sachpreise und Urkunden.
Für am Schießsport Interessierte lohnt sich eine Information beim PSV, der ein breites Trainingsangebot für Jäger und Sportschützen bietet und ein vielseitiges Wettkampfprogramm durchführt.