Malermeister sponsern Luftgewehr für Kinder und Jugendabteilung

Die Firma Brillux GmbH führte am 12.10.2017 eine Info- Veranstaltung mit seinem Kunden (Malermeister der Region) in der Mehrzweckhalle des PSV durch. Der Sportleiter und Übungsleiter der Kinder, Gerhard Krüger, war auch vor Ort und präsentierte „durch Zufall“ ein vereinseigenes Luftgewehr. Die Maler die vor Ort waren, zeigten sich sehr interessiert und hinterfragten den Preis für so ein Sportgerät. Schützenbruder Krüger konnte alle Fragen zur Funktionsweise und Handhabung beantworten auch die zum Wert. Dabei erwähnte er auch, dass der PSV in letzter Zeit regen Zulauf im Kinderbereich erlebe und die Anschaffung eines weiteren Gewehrs den Trainingserfolg immens beschleunigen und verbessern würde.
Der Malermeister Frank Simanowski ergriff daraufhin die Initiative und sammelte noch vor Ort Spenden von den willigen Anwesenden ein. Und von denen die kein Bargeld in der Höhe dabei hatten, mit der sie bereit waren den Nachwuchs zu unterstützen, notierte er die Adressen. Mit dieser Liste kontaktierte der Verein in den nächsten Tagen die Sponsoren. Nach Eingang der Zahlungen wurden im Gegenzug Spendenquittungen übersandt.

Insgesamt kam eine Summe von knapp 1700 € von nachfolgenden Sponsoren zusammen:
Brillux GmbH, Malermeister Simanowski, Malerbetrieb Settgast, Bauunternehmen Wiese GmbH Tribsees, Müller Bau Massivhaus GmbH, Malermeister Arne Schlimper, Baugeschäft Zinn & Jahns, Maler- & Renovierungsarbeiten Herbert Burmeister

Das Gewehr + etwas Zubehör (Handschuhe) für Kinder wurde bei der Firma Allermann am 20.11.2017 gekauft. Das Walther LG 300 Universal Junior stellt eine perfekte und preisgünstige Vereinswaffe dar. Es basiert auf dem technisch ausgereiften 300XT System und ist in der Universal Ausführung in einem Rechts/Links Buchenschaft gebettet.

Hiermit danken wir all unseren großen und kleinen Sponsoren für die jahrelange oder einmalige Unterstützung unserer Sportler. Mit Hilfe Ihrer Unterstützung wird die Trainingsqualität im Nachwuchsbereich gefördert und die Kinder erwerben ein höheres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Der Vorstand des Polizeischützenverein Grimmen 1990 e.V.

Neujahrsmeisterschaft des PSV mit dem Luftgewehr 2018

Ergebnisliste

Einer guten Tradition folgend führte der PSV Grimmen am vergangenen Samstag um 14:00 Uhr die Neujahrsmeisterschaft mit dem Luftgewehr durch. 31 Interessierte versammelten sich hierzu in der Mehrzweckhalle des Vereines. Der Sportleiter, Schützenbruder Gerhard Krüger, begrüßte alle Anwesenden. Unter ihnen waren acht Mitglieder der Kinder und Jugendabteilung, teilweise mit ihren Eltern, und außerdem einige Senioren. Von der Ausschreibung abweichend kündigte SB Krüger eine Besonderheit an. An diesem Tag sollten alle Schützen in einer offenen Klasse starten. Nach 10 Schuss erfolgt eine Gruppeneinteilung in A und B. Die Gesamtschusszahl von 20 kam den Kleinen entgegen und ein „vielleicht-“ Vorteil für sie waren die fehlenden Probeschüsse. Schließlich hatte jeder von ihnen, wie im Training, ein ihm persönlich zugeteiltes Gewehr.

Für die Kids war dies ein Ansporn ihren Eltern und Betreuern zu beweisen was sie im zweimaligen, wöchentlichen Training lernen. Eifrig nahmen sie ihre Plätze ein und warteten auf das Startsignal.

Während sie konzentriert einen nach dem anderen Schuss abgaben stärkten sich die Erwachsenen bei selbstgebackenen Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee. Zwischen den Gesprächen an den Tischen wanderten die Blicke der Eltern auch ab und zu auf die Ringscheiben und Ergebnisse der Jugend.

Ulli Steinweller erklärt seinem Vater vor dem Schießen die Funktionsweise des Druckluftgewehrs

Dann hieß es für Mutter, Vater, Betreuer oder älteres Mitglied ein möglichst gutes Ergebnis abzuliefern. Es war schön anzusehen wie z.B. der 9 Jährige Ulli Steinweller seinem Vater die Funktionsweise der Seilzuganlage und die Handhabung des hochmodern konstruierten Pressluftgewehrs erläuterte. Auf Weisung seines Sohnes durfte Senior Steinweller das Diabolo erst laden wenn das Gewehr auf der Auflage, Richtung Geschossfang lag. Sportleiter und Trainer SB Krüger freute sich sichtlich. Erfreulich dass bei dem Neuling Ulli Steinweller die Sicherheitsvorschriften und der Wettkampfablauf schon so manifestiert sind. Am Ende waren nicht alle mit ihren Ergebnissen zufrieden aber die Stimmung des Tages konnte das nicht trüben.

Sieger Gruppe B vlnr. dritter Stefan Dummer, erste Pham Dang Yen vi, zweiter Sebastian Schwabe

Immerhin siegte die 12 jährige Pham Dang yen vi in der Gruppe B, gefolgt von Chantals Vater, Sebastian Schwabe, und Enys Vater, Stefan Dummer.

 

 

 

 

 

Sieger Gruppe A vlnr. zweite Eny Dummer, erste Anja Wetzel, dritter H-G Wetzel

Die Trainingskameradinnen von Dang yen vi, Chantal und Eny, schafften es, mit dem Ergebnis der ersten Serie, anders als ihre Väter, in die Gruppe A. Chantal Schwabe belegt hier den 13 Platz und Eny Dummer einen hervorragenden Zweiten Platz nach Anja Wetzel und vor Hans- Georg Wetzel.

 

 

 

 

Nach Bekanntgabe und Applaus für die Platzierungen und Sieger verabschiedeten sich die meisten Teilnehmer mit dem Versprechen sich am 10. Februar zu Kreismeisterschaft Vorpommern-Rügen an gleicher Stelle wieder zu sehen.

T.J.

Pokalwettkämpfe Luftdruck 2017 -2018

Bericht zur Pokalvergabe (PDF)
1. das Protokoll zum 3. Pokalwettkampf,
2. das Protokoll der Einzelwertung und
3. das Protokoll der Pokalwertung.

Die Pokalwettkämpfe 2018 des PSV Grimmen, die bereits zum 6. Mal durchgeführt wurden, fanden mit dem Wettkampf am 13./14.01.2018 ihren Abschluss.

An den drei Wettkampfwochenenden von November 2017 bis Januar 2018 nahmen 14 Vereine aus M-V teil. Die Schützen absolvierten insgesamt 350 Starts. Gut die Hälfte der Starts entfiel auf Schüler, Jugend und Junioren. Damit entwickelten sich die Pokalwettkämpfe zum größten Luftdruckwettkampf in der Umgebung.

Die Wettkämpfe dienen der Vorbereitung auf das Wettkampfjahr, zeigen den Leistungsstand und ggf. den Trainingsbedarf.

Für den Einzug in die Wertung ist die Teilnahme an zwei Wettkämpfen Voraussetzung. Nimmt ein Schütze an allen drei Wettkämpfen teil, wird das schlechteste Ergebnis gestrichen.

Die Siegerehrung erfolgt in der Einzelwertung nach den entsprechenden Altersklassen in den jeweiligen Disziplinen und in der Pokalwertung nach zusammengefassten Altersklassen.

Abräumerin des Tages war Frauke Greiner von SV Burg Stargard. Sie setzte sich in den Pokalklassen Luftgewehr Jugend/Junioren m/w mit 754 von 800 Ringen und Luftgewehr Auflage Jugend/Junioren m/w mit 595 von 600 Ringen gegen ihre Verfolger durch.
 

 

 

       
Wie erwartet gewannen Heidi Hryniw in der Wertungsklasse Luftgewehr Auflage Senioren I-II mit 595 Ringen und ihr Sohn Kolja Hryniw (beide Nieparser SG) bei Luftgewehr Auflage Damen/Herren I-II mit 599 Ringen.

 

Die Weiteren Gewinner mit ihren Pokalen in den Händen:

                             
Luftgewehr Schüler m/w                             Luftgewehr Damen/Herren I-IV
Chris Köppen (SV Burg Stargard)               Felix Krüger (Stralsunder SC)

                 
Luftgewehr Auflage Schüler ü12                Luftgewehr Auflage Schüler u12
Florian Köpke (PSV Grimmen)                    Jason Plumbaum (SV Burg Stargard)

                  
Luftgewehr Auflage Senioren III-V             Luftpistole Schüler
Wolf-Dieter Woller (Bergener SK)               Marc Syring (PSV Grimmen)

                          
Luftpistole Jugend/Junioren                                 Luftpistole Damen/Herren I-IV
Anna Dettmann (Nieparser SG)                         Martin Mohnke (Stralsunder SC)

Lutpistole Auflage Senioren I-V
Günter Mackiol (Demminer SG)

Die Schützen und Betreuer zeigten sich zufrieden mit der Organisation und Durchführung der Wettkämpfe und kommen nächstes Jahr gerne wieder.

A.W.

Skatpokal des PSV Grimmen 2017

32 Skatspieler trafen sich zum alljährlichen Pokal des PSV Grimmen. Unter ihnen waren 11 Starter die Mitglied des Schützenvereins sind.
Die Organisatoren um Schützenbruder Holger und Björn Wodzich haben sich mit der Vorbereitung wieder viel Mühe gegeben. Der Tisch mit den gesponserten Sachpreisen war jedenfalls viele Meter lang. Und auch die Wertigkeit einzelner übertraf das Startgeld um das 10fache.
Die Organisatoren des PSV wählten das Skatgericht aus drei Anwesenden und machten auf bestimmte Regeln des Spielens aufmerksam. Die Anzahl von 32 Spielern zu Grunde gelegt, wurde bestimmt, dass die Jagd nach Punkten an „vierer“ Tischen in 28 Spielen erfolgen soll. Jeder zog also ein Los mit einer Tisch- und einer Platz-Nummer. Als alle ihre Stühle gefunden hatten konnte es losgehen.

In der ersten Runde wurde noch ziemlich zaghaft gereizt, aber immerhin eine Differenz von 918 Punkten erreicht. Im Gegensatz hierzu gab es in der Zweiten, entweder bessere Karten, mehr Konzentration, höhere Risikobereitschaft oder mehr Glück. Jedenfalls konnten sich die Spieler, im Schnitt, über eine Steigerung freuen. Danach verliefen auch die letzten 28 Spiele weiterhin problemlos. Alle hielten sich an die Regeln so brauchte das Skatgericht nicht eingreifen. Nach 6 Stunden konnten die Platzierungen aller Spieler bekanntgegeben werden.

Der Sieger, Andre` Jung, verlor nie wenn er um den sogenannten Skat gereizt hatte und dann als Solist spielte. (Dies gelang zwar auch einigen anderen, die hatten aber nicht so „gute Karten“). Also konnte er sich als Erster nicht nur aus den Sachpreisen das Richtige aussuchen, sondern erhielt vom Vorjahressieger Björn Wodzich auch den Wanderpokal des Turniers. Schützenbruder Jörg Tiegs landete mit 489 weniger Punkten auf Platz zwei. Ihm folgte, mit nur 4 Punkten Abstand, der vieljährige Gastspieler, Winnie Weiß. Die Punktabstände blieben bei den folgenden Platzierungen im einstelligen oder zweistelligen Bereich. Aber Sachpreise waren reichlich vorhanden und auch der letzte konnte sich freuen und erhielt außerdem ein Kartenspiel, „zum Üben“.
Zum Ende des Tages wurde, den noch Anwesenden, der 29.12. 2018 als nächster Turniertermin bekanntgegeben und allen ein guter Rutsch ins Jahr 2018 gewünscht.

Platzierungen (PDF)

Weihnachtsmann mit der Flinte auf der Jagd

Sonnabend den 16.12.2017

Die Überschrift ist nicht wörtlich zu nehmen, noch wurde kein Weihnachtsmann bei der Jagd auf Wildtiere fotografiert.
Die 15 „Weihnachtsmänner“ waren mit ihren Hahn-, Bock-, Repetier- und Halbautomatischen Flinten lediglich auf der Jagd nach möglichst vielen Punkten. Beim Polizeischützenverein ging es, wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, darum den Besten zu ermitteln. Beim dreiteiligen Klapphasen und seinen 10 Läufen, von rechts nach links, konnten 30 Punkte erreicht werden. Hinzu kamen 15 Wurfscheiben auf dem Skeetstand und 15 auf dem Trapstand. Wer also alle Hasenteile treffen würde hätte die Hälfte, der zu erreichenden Punkte, in der Tasche. So viel zur Theorie.

Zu Beginn des Tages starteten die erste Rotte auf dem Trapstand und die zweite beim Skeet. Die reduzierte Anzahl der Trapscheiben wurden der gesparten Zeit geschuldet, so konnte hier gleich die dritte Rotte starten. Nach Beendigung erfolgte ein Wechsel. Als das Schießen wiederum vollendet war, konnten sich alle etwas aufwärmen. Ein eigens dafür entfachtes Feuer lud zum Verweilen ein.

Später versammelten sich alle zum dritten Teil des Wettkampfes, dem Hasenschießen. Hierbei wurden traditionell etliche, nicht ernst gemeinte, Kommentare und Tipps zu Treffer oder Fehler abgegeben. Übel wurden diese niemandem genommen.

Die Teilnehmer waren alles Mitglieder des PSV und die beiden Gäste sind schon viele Jahre immer wieder gekommen. Schützen unter sich sind eben auch ein „lustiges Volk“.

        

Diese Stimmung setzte sich auch beim Soljanka- Essen im Clubraum fort. Die gute Laune und der eine oder andere Glühwein halfen über manchen Fehlschuss hinweg. So gab es dann bei der Siegerehrung allerseits kräftigen Applaus.

erster-Gerald-Ihlenfeld

zweiter-Marco-Jahns

dritter-Martin-Gör

Gerald Ihlenfeld hatte die beste Tagesform. Er belegte mit 49 Punkten (24 Hasen- 14 Skeet- und 11 Trap- Punkte) den ersten Platz. Den zweiten Platz erreichte Marco Jahns (46 Punkte), dicht gefolgt von Martin Görß (45 Punkte). Die drei Erstplatzierten erhielten Urkunden. Außerdem konnten sich alle, bis zum Letzten, über Sachgeschenke freuen.

Zum Ende des Tages verwies der Wettkampfleiter, Mike Stöcker, nochmals auf die Öffnungszeiten des PSV zwischen Weihnachten und Neujahr. Vielleicht findet der Eine oder Andere dann den Weg hierher.
Allen anderen wünschte er schon mal frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

T.J.

Pokalwettkämpfe 2018 mit neuer Rekordzahl

Der jährliche Pokalwettkampf des PSV Grimmen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dieses Jahr konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Drei neue Vereine wurden begrüßt. Insgesamt schicken 14 Vereine ihre Schützen ins Rennen. Dabei waren nicht nur Vereine aus dem Kreisschützenbund Vorpommern-Rügen, sondern auch Vereine aus anderen Kreisschützenbünden vertreten. Zu nennen wären hier die Demminer Schützengilde, der Neubukower SV, der SV Burg Stargard, der SV Weltzin und der SSV Kritzmow,

Am 18.11.2017 konnten 109 Starts verzeichnet werden, wobei sich die Starts von Kindern und Erwachsenen die Waage hielten. Im Dezember waren es 124 Starts (56 Kinder, 68 Erwachsene), so dass das Teilnehmerfeld über drei Tage (Freitag bis Sonntag) verteilt werden musste.
Für die 14 Teilnehmer des PSV Grimmen schlugen 19 Starts zu Buche.

Die Wettkämpfe liefen ohne größere Schwierigkeiten ab. Leider war ein Munitionsklemmer, eine defekte Waffe und eine nicht ganz einwandfrei funktionierende Seilzuganlage zu beklagen.

Die Stimmung unter den Schützen war gut. Die Zusammenkunft wurde genutzt um Neuigkeiten und Techniktipps auszutauschen. Auch die Ergebnisse ließen nicht zu wünschen übrig. Wurde in der Disziplin Luftgewehr Auflage im Wettkampf im November noch an der Höchstringzahl von 300 gekratzt, so fiel sie im Dezember. Kolja Hryniw von der Nieparser Schützengesellschaft setzte alle 30 Schuss zielsicher in die 10.

Im Januar steht der Abschlusswettkampf an. Voraussetzung für den Einzug in die Wertung ist die Teilnahme an mindestens zwei Wettkämpfen. Wer bei allen drei Wettkämpfen gestartet ist, kann sich freuen, dass sein schlechtestes Ergebnis gestrichen wird.
Die Siegerehrung erfolgt in der Einzelwertung nach den entsprechenden Altersklassen in den jeweiligen Disziplinen und in der Pokalwertung nach zusammengefassten Altersklassen. Insgesamt warten 36 Pokale auf neue Besitzer.

Text und Foto Anja Wetzel

Weihnachtspokal mit Luftgewehr und Luftpistole 2017

Zu der 27. Auflage des diesjährigen Weihnachtspokals reisten 31 Kinder und Jugendliche aus 6 Vereinen nach Grimmen. Erfreulicher Weise starteten für den gastgebenden PSV 4 Jungen und 5 Mädchen in der Klasse Schüler A Luftgewehr und ein Schüler mit der Luftpistole. Eine gute Steigerung gegenüber den letzten Jahren. Leider konnte mit dieser Aufstellung nicht in der Mannschaftswertung eingegriffen werden. Dazu fehlte ein Jugendlicher.
Einer guten Tradition folgend gab es für alle angereisten Schützen eine Nikolausüberraschung. Diesmal zum Basteln, naschen und spielen. Darüber freuten sich die Kids dann augenscheinlich.
Wenig später galt es jedoch, hochkonzentriert, eine möglichst gute Leistung abzuliefern. Ab dem Startkommando waren sie wie ausgewechselt und landeten zügig einen präzisen Treffer nach dem anderen. Gegen 13:00 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Die 15 Podiumsplatzierten in 6 Wertungsklassen erhielten, vom Goldschmiedemeister Henry Zimmerling gestiftete, Pokale. Für jeden Teilnehmer gab es eine Urkunde mit der erreichten Ringzahl.
Zum Ende des Wettkampftages sprach Sportleiter Gerhard Krüger noch ein paar abschließende Worte zu den Schützen und Schützinnen. Er wünschte ihnen, den Betreuern, Trainern und Angehörigen eine besinnliche Weihnacht und allen ein baldiges, gesundes Wiedersehen auf der Luftgewehranlage des Polizeischützenverein oder bei anderen überregionalen Veranstaltungen im Schießsport.

ERGEBNISSE Einzelwertung (PDF)

ERGEBNISSE Mannschaft (PDF)

Herbstfest 2017 und Auswertung der Vereinsmeisterschaft

Samstag den 25.11.2017

Gegen 16:00 Uhr kamen 26 Schützenbrüder und Schützenschwestern zusammen um gemeinsam die Vereinsmeisterschaft auszuwerten und das Herbstfest zu feiern. Die diesjährige Veranstaltung wurde mit einem Böllerschuss aus der Vereinskanone eröffnet.

 Der Nachbau eines historischen  Schiffsgeschützes hat bis zu diesem Tag einen langen Weg hinter sich. Gestiftet wurde es vom Schützenbruder Ulrich Dahms aus Berlin. Die Bereitschaft hierzu war schon einige Jahre bekannt, bis der Beschluss des Vorstandes, die Kanone in das Inventar aufzunehmen, endgültig war. Immerhin, es ging um eine Kanone im stolzen Kaliber von 64 mm und nicht um eine Kurz- oder Langwaffe für den Verein. Die Suche nach einer kostengünstigen Transportmöglichkeit von Berlin nach Grimmen nahm wiederum einige Zeit in Anspruch. Dann stand das Geschütz lange auf dem Flur der Mehrzweckhalle herum, bis sich Schützenbruder Gunther Grimmberger dazu bereit erklärte, die stark verwitterte Lafette der Kanone aufzuarbeiten bzw. weitgehend zu erneuern (das Gerät war in seiner Heimat Berlin leider lange Zeit der Witterung ausgesetzt gewesen, was man allen Teilen anmerkte). Für die Lafette wurden extra Eichenbohlen in 6 cm Stärke von einer lokalen Tischlerei besorgt und die Beschläge teils wieder verwendet und teils neue Beschläge nach historischem Vorbild angefertigt. Auch das Rohr musste komplett überarbeitet werden, bis es den aktuellen sicherheitstechnischen Erfordernissen entsprach.

Es wurde unter anderem mit Perkussionszündung ausgerüstet. Diese Überarbeitung übernahm eine Fachfirma, die Kosten dafür wurden von der Firma Waffenservice Paul in Reinberg gesponsert. Die gesponserten Gesamtkosten (Lafette und Rohr) für das Geschütz beliefen sich auf rund 1000 Euro. Es entstand ein optisches Schmuckstück. Nun stellte sich sogleich die Frage, warum nur Deko? Schützenbruder Gunther Grimmberger, der im Besitz eines Schwarzpulver- und Böllerscheines ist, informierte sich mit Hilfe verschiedener Medien über eine gültige Beschussbescheinigung. So gingen wieder einige Monate ins Land. Als ein geschäftlicher Termin, eines Schützenbruders in der Nähe von Suhl und die Kapazitäten des Staatlichen Beschussamtes dort eine Übereinstimmung ergaben, konnte nun die letzte Hürde überwunden werden und das Rohr bekam den Böllerbeschuss. Der PSV Grimmen ist nun im Besitz einer Kanone, mit der man zu gegebenen Anlass und bestimmten Traditionsveranstaltungen feuern darf. Unter den Mitgliedern, die sich besonders für diese Sache engagierten wurde als Name „Claudia von der Waldschenke“ ausgewählt. Claudia durfte sich dann erstmals am 25.11.2017 lautstark zu Wort melden (siehe Bild) und verwandelte anlässlich ihrer Namenstaufe anstandslos beim ersten Versuch 100 g Böllerpulver in Lärm, Rauch und einen ansehnlichen Feuerstrahl – der zünftige Abschluss einer langen Geschichte.

Das Treffen begann also nach dem Böllerschuss. Sportleiter Gerhard Krüger machte einige Ausführungen zu den Ergebnisprotokollen. Davor lobte er namentlich einige Schützenbrüder und Schützenschwestern, die sich mit ihrer Einsatzbereitschaft bei der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Vereinsmeisterschaft besonders verdient gemacht haben. Mit 141 Starts war die Beteiligung im Rahmen der vergangenen Jahre. Um nicht den ganzen Abend die Platzierungen zu verlesen beschränkte sich Schützenbruder Krüger auf die Bekanntgabe der Vereinsmeister. Die davon Anwesenden konnten unter Applaus ihre Meisternadeln entgegen nehmen. Zu bemerken wäre in diesem Zusammenhang, dass es den Titel „Vereinsmeister“ nur ab 5 Starter in einer Disziplin und Altersklasse gibt, ansonsten ist der Sieger eben „Vereinsbester“. Natürlich konnten alle anderen Einsichten in das Ergebnisprotokoll nehmen, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde. Anschließend wurde das Buffet eröffnet, es gab lecker Nudelsalat, Reitersuppe und Würstchen. Dazu trank man das eine oder andere Bierchen und hier und da einen „Kurzen“. Natürlich wurde an den Tischen, wie immer, so manche Geschichte über Erfolg oder Misserfolg bei der Durchführung der Meisterschaft zum Besten gegeben. Es wurde viel gelacht, aber auch konstruktive Gespräche, über noch kommende Wettkämpfe, ihrer Vorbereitung und Teilnahme wurden geführt. Gegen 19:00 Uhr machten sich dann die Meisten auf den Heimweg.

Nachruf für Josef – Hermann Schermann

Wir trauern um unseren langjährigen Schützenbruder und Ehrenmitglied, der am 29.10.2017 im Alter von 83 Jahren von uns gegangen ist.

Josef- Hermann Schermann, genannt „Juppi“, war seit Januar 1991 Vereinsmitglied des Polizeischützenverein Grimmen.

Unter seiner Führung wurde 1992, in Zusammenarbeit mit Kurt Baldrusch, maßgeblich an dem Kugelfang und den Blenden der 50 Meter Bahn gearbeitet.

Besonderen Wert legte er auf die Traditionspflege des Schützenbrauchtums. In all den Jahren des Bestehens unseres Vereines war er bei fast jedem Schützenfest entweder als Fahnenträger oder –Begleiter dabei. Auch der enge Kontakt zu befreundeten Schützenvereinen und besonders dem Partnerverein in Scharmbeck lagen ihm bis zu Letzt sehr am Herzen.

Mit ihm verlieren wir ein sehr aktives Mitglied, der immer wieder seine ganze Kraft in die Entwicklung unserer Vereinsarbeit und den Aufbau des Schießstandes gesteckt hatte.

Wir wünschen seiner Familie in den schweren Stunden ganz viel Kraft

Erstes Wochenende Pokalwettkämpfe des PSV Grimmen Luftdruck 2018

Hallo zusammen,

vielen Dank für die rege Teilnahme am 1. Pokalwettkampf. Der Wettkampf lief recht entspannt und bis auf die fehlende Unterlage am Stand 10 auch ohne Komplikationen ab. Wir werden da bis zum nächsten Wettkampf Abhilfe schaffen.

Anbei das Protokoll zum Wettkampf.

Da es doch ein langer Tag für Aufsichten, Betreuer und Schützen war, wollen wir versuchen die nächsten Wettkampf auf Samstag und Sonntag zu verteilen. Hierzu wollen wir eure Bereitschaft bzw. die eurer Schützen abklopfen. Unter Bemerkungen auf dem Anmeldungsformular könntet ihr das ja vermerken.

Wie wir die Siegerehrung im Januar erfolgen lassen, wissen wir aber auch noch nicht.

Wir wünschen einen schönen Sonntag.

Anja und Hans-Georg Wetzel

Protokoll: 1. WK Pokal des PSV Grimmen_2018